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Die Berufsberatung am MEG (Frau Partting-Spilles und Herr Schmidt) hat Herrn Wolfgang Loggen, der knapp 20 Jahre die Beratungsstellen und das Karrierezentrum an der RWTH Aachen University geleitet hat, auf Elternwunsch hin zu einem Vortrag eingeladen:

„Wie kann ich als Mutter/Vater mein Kind in der Phase der Studienentscheidung begleiten?“.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 20.05.2015 um 18.30 Uhr (bis ungefähr 20 Uhr) in der Aula statt. Sie sind herzlich eingeladen!

Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Herr Loggen, der sich nach seiner Verrentung mit einer Beratungsstelle in Bonn selbstständig gemacht hat, bei Schülerinnen und Schülern, die Entscheidungsprobleme mit der Studienwahl haben bzw. die zu spät in eine Studienorientierung eingetreten sind.

 

Am Freitag, den 27. September 2013 konnten sich die Jahrgänge 10 bis 12 (EF, Q1, Q2) wie schon im Jahr 2011 auf unserer hausinternen Abimesse „perspektiven“ von 11.30 – 15.00 Uhr über Studien- und Berufswahlmöglichkeiten beim Einstieg ins Berufsleben informieren. Damit waren im Max-Ernst Gymnasium rund 450 SchülerInnen und interessierte Eltern angesprochen.
Mit dem absehbaren Ende der Schullaufbahn rücken Fragen der Berufswahl immer mehr in den Vordergrund. Die Angebote sind vielfältig, insbesondere vor dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel in vielen Bereichen der Wirtschaft. Oft ist es schwierig sich vorzustellen, welche Möglichkeiten mit diesem oder jenem Beruf verbunden sind und wie der jeweilige Alltag aussieht. Hierzu sollte die Ausbildungsmesse am MEG Informationen und Orientierung anbieten. Sie soll unsere Schülerinnen und Schüler unterstützen sich praxisnah für eine Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden. Denn eine gute Motivation und eine qualifizierte Ausbildung sind der Schlüssel für ein geglücktes Berufsleben des Einzelnen.

Nach einer Begrüßungsrede von Herrn Bürgermeister Michael Kreuzberg wurde die Messe mit einer etwa 50minütigen Podiumsdiskussion in der Aula eröffnet. Hier wurden aktuelle Trends der Berufswelt und wirtschaftlicher Entwicklungen unter Beteiligung von Frau LaNoutelle, Bezirksdirektorin der Kreissparkasse Köln, Prof. Marc Kastner von der EUFH, Herrn Frenking von unserem Kooperationspartner, der Siemens AG, sowie SchülerInnen des MEG diskutiert.
Anschließend fanden unsere SchülerInnen und deren Eltern dann Gelegenheit, sich an vielfältigen Ausstellungsständen im Hause und in persönlichen Beratungsgesprächen zu informieren.

Parallel zur Messe fanden in geeigneten Räumlichkeiten unserer Schule sehr informative und interessante, halbstündige Vorträge und Foren zu speziellen Berufssparten und Themengebieten statt, die von einigen Ausstellern angeboten wurden.

Von den Eltern unserer SchülerInnen wurde daneben zu einem kleinen Imbiss während der Messe eingeladen.

(Eine kleine Fotogalerie finden Sie unten.)


Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnern und Ausstellern:
Agentur für Arbeit
AIFS American Institute For Foreign Study GmbH
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Barmer GEK
Bernd-Blindow-Schule
BonnKölner Studentenwerk
Brühler Mentorenprojekt
Bundespolizeiakademie
Bundeswehr
Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS)
Deutsche Telekom AG
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
ESO Euro Akademie Köln
EUFH Europäische Fachhochschule
Fachhochschule Köln
FH des Bundes für öffentliche Verwaltung
Freiwillige soziale Dienste
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Hochschule Fresenius
HWK Handwerkskammer Köln
ifs internationale filmschule köln
IHK Industrie- und Handelskammer Köln
InfraServ Knapsack
IUBH School of Business and Management Bad Honnef - Bonn
Kölner Journalistenschule für Politik u. Wirtschaft e.V.
Kreissparkasse Köln
Lyondell Basell
Macromedia Akademie
Mauser AG
Praktikawelten
Phantasialand
Radboud Universiteit Nijmegen
Rechtsanwaltskammer
RWTH Aachen University
Siemens AG
Stadt Brühl
Steuerberaterkammer Köln
Streitz Consult GmbH
Studienscout
Uni Köln
WHU - Otto Beisheim School of Management

 

Wozu Berufsorientierung am MEG?

Die Wahl der Studienrichtung und des Berufszieles bedeutet für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums eine Lebensplanung, die in der Regel bis zum Abitur abgeschlossen oder weitgehend festgeschrieben sein muss.

Häufige Studienabbrüche (1/3 aller Studenten brechen ihr Studium ab!), Wechsel der Studienfächer und unglückliche Berufsanfänger zeigen, dass die Wahl der Studienrichtung bzw. des Berufes für viele ein problematischer weil unsicherer Prozess ist. Eine Ursache liegt in der Unkenntnis derjenigen, die sich im Alter von 18 oder 19 Jahren entscheiden und diese Entscheidung -oftmals als Fehlentscheidung- ein Leben lang tragen müssen. Sie haben unklare oder falsche Vorstellungen von dem, was sie in Studium und Beruf erwartet.

Um die häufig eklatante Divergenz von Vorstellung und Wirklichkeit im Berufs-findungsprozess zu minimieren, wollen wir als Gymnasium unseren Oberstufenschülern in den 3 Jahren vor dem Abitur Einblicke in Studiengänge und Berufsstrukturen ermöglichen und Entscheidungen sicherer machen.

Die BO soll mit ihrem vielfältigen Angebot und in Partnerschaft mit Arbeitsamt und Hochschule den Schülerinnen und Schülern erfahrbar machen, welchen allgemeinen und sozialen Bedingungen die Arbeitswelt unterliegt, welche Tätigkeitsfelder den einzelnen Berufen zugeordnet sind und was den Abiturienten in den Studiengängen erwartet. Mit den vermittelten Informationen und gewonnenen Erfahrungen kann er seine eigene Qualifikation, Berufsanforderung und Lebensplanung leichter und sicherer aufeinander abstimmen.

Das Angebot der Berufsorientierung am MEG versteht sich als Beratungssystem für einen offenen und differenzierten Berufsfindungsprozess, das in enger Zusammenarbeit mit der Oberstufenberatung des Arbeitsamtes Anregungen und Hilfen an die Hand gibt.

Die 10 Elemente der Berufsorientierung (BO) und ihre Veranstaltungen

1. Beratung
Die fachspezifische Beratung zur Berufsorientierung und die eigentliche Berufsberatung werden vom Arbeitsamt Brühl durchgeführt. Für allg. Fragen, Vermittlung weiterer Beratung und für die Organisation der BO ist das Beratungsteam am MEG zuständig.

2. Handbuch
Das MEG hat ein Handbuch erstellt, das jedem Schüler und jeder Schülerin der Jst. 11 ausgehändigt wird. Hier sind Struktur und Ablauf der Berufsorientierung ersichtlich.

3. Berufsinformationszentrum (BIZ) und Berufsorientierung
Der Besuch im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes Brühl (die Oberstufenberatung des Arbeitsamtes) gibt eine Einführung in die Grundlagen, Möglichkeiten und Methoden der BO und stellt verschiedene Medien vor, aus denen Erstinformationen zu Berufsfeldern und Berufen gewonnen werden können. EDV-gestützte Programme fragen gezielt nach individuellen Wünschen, Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schüler und werten sie aus.

4. Berufsfeldtag
Diese Veranstaltung findet als Pflichtveranstaltung an einem Samstagvormittag statt. Berufspraktiker stellen hier Berufsfelder oder einzelne Berufe vor. Die Organisation erfolgt durch die Schule in Abstimmung mit der Oberstufenberatung des Arbeitsamtes.

5. Eignungstest Berufswahl
In Zusammenarbeit mit dem geva -Institut, München, bietet die Schule allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 diesen Test an. Die Teilnahme ist freiwillig. Für Test und Auswertung wird von geva eine Gebühr erhoben, 2000/2001 ca. 20 €/Teilnehmer. Bisher konnten wir Sponsoren finden, die die Kosten übernommen haben. Nach Auswertung durch geva werden die Ergebnisse jedem Teilnehmer zugestellt. Abzulesen sind Berufsinteressen, persönliche Neigungen, Stärken und Schwächen, Vorschläge für Studien- und Berufswege.

6. Schüler fragen - Insider antworten
Diese Veranstaltung ist als Abendveranstaltung geplant und wendet sich als Vertiefung der in der BOW gewonnenen Erfahrungen an die Jst. 12. Wie am Berufsfeldtag stehen Berufs-praktiker zur Verfügung. Die Beratung erfolgt in Einzelgesprächen oder Gesprächskreisen, so dass sich die Beratung an den individuellen Fragen und Interessen orientieren kann.

7. Zulassungsverfahren der ZVS
Obwohl die Studienplatzvergabe durch die Zentralstelle in Dortmund z.Zt. an Bedeutung verliert, ist die Kenntnis des Verfahrens für angehende Studenten noch unerlässlich. Die Oberstufenberater des Arbeitsamtes führen die Beratung in 13.2 durch.

8. Die Berufsorientierungswochen (BOW)
Die BOW sind ein Kernstück der Berufsorientierung. Sinn und Zweck ist es, dass Schüler über einen längeren Zeitraum (2 Wochen) Einblicke in die Arbeitswelt, deren Abläufe, Organisation und Gesetzmäßigkeiten erfahren. Wo möglich, sollen sie durch Integration in die Arbeitsprozesse mit eigener Tätigkeit Erfahrungen sammeln bzw. erarbeiten.

Die BOW finden am Ende des Schuljahres der Jst. 11 statt. Sie können auf Wunsch der Teilnehmer um eine Woche verlängert werden. Die Schüler suchen in der Regel selbst einen BOW-Platz nach eigenen Vorstellungen, möglichst im Bereich ihres für die Zukunft angedachten „Traumberufes“. Gfls. unterstützt das BO-Team die Schülerinnen und Schüler bei der Suche. Der Praktikumsplatz wird seitens der Schule auf seine Eignung geprüft.

Aus organisatorischen und finanziellen Gründen soll sich die Suche nach einem geeigneten BOW-Platz auf den Raum Brühl, den Erftkreis und den Raum Köln/Bonn konzentrieren.

Während der BOW werden die Schülerinnen und Schüler von einem Kurslehrer an ihrem Praktikumsplatz besucht. Während und nach der BOW erfassen und bewerten die Teilnehmer ihre Tätigkeit in einer vorbereiteten Praktikumsmappe. Auch das jeweilige Unternehmen bestätigt und bewertet das Verhalten während der BOW. Die Bestätigungen laufen beim BO-Team zusammen und werden dort ausgewertet. Unmittelbar nach Ende der BOW tauschen die Teilnehmer in einer „Manöverkritik“ ihre Erfahrungen aus.

9. Berufsberatung des Arbeitsamtes
Die Beratung erfolgt durch Oberstufenberater des Arbeitsamtes. Sie informieren in Fachvorträgen über einzelne Berufe. Vorgesehen sind Vorträge, die Auskunft geben über betrieblich-gewerbliche und hochschulgebundene Ausbildungsgänge eines Berufsfeldes, z.B.:

- Kaufmännische Ausbildung und Studium der Wirtschaftswissenschaften
- Jura und Öffentlicher Dienst
- Umweltberufe
- Gesundheitsdienstberufe

Diese Vorträge wenden sich an Interessenten aus der Jst. 12 und 13, die schon eine Vorentscheidung für einen bestimmten Berufsbereich getroffen haben.

10. Bewerbungstraining
In Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen bietet das MEG ein Bewerbungstraining an, um denen, die sich für eine betriebliche oder gewerbliche Ausbildung nach dem Abitur entschieden haben, Fähigkeiten und Fertigkeiten bei Bewerbungsverfahren zu vermitteln.

 

 

 

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