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525 Schülerinnen und Schülern, 75 mehr als im Vorjahr, nahmen am 17.Juni 2008 an der Aktion Tagwerk teil und arbeiteten im Haushalt, im Garten und in Büros, um den Lohn für Schulprojekte in Afrika und die Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala zu spenden. Einige Klassen hatten sich aber auch für gemeinsame Aktionen in der Innenstadt von Brühl oder in der Schule entschieden.
Besonders erfolgreich war dabei die Klasse 5c, die gemeinsam mit der HANS-Übermittagsbetreuung einen riesigen Stand vor dem Rathaus mit einer Cafeteria, musikalischen Darbietungen und Schuhputzern aufgebaut hatte, wobei ein Erlös von beachtlichen 1183,50 € erzielt wurde. Aber auch die Schüler der Klassen 5d und e, 6a und c und 8c und d waren vollzählig dabei und trugen mit hohem Arbeitseinsatz und Mut z. B. bei Zirkusvorführungen und Musizieren in kleinen Gruppen zu dem tollen Erfolg dieses Tages bei. Dabei erzielten alle Klassen 5 und die 6e Beträge über 450 €. Der Dank aber gilt natürlich allen Schülerinnen und Schülern, die dabei waren, besonders auch denen der Mittel- und Oberstufe, die gegen den herrschenden Trend gehandelt haben.

 

Am Ende war der stolze Betrag von 9865,14 € zu verzeichnen und das Vorjahrsergebnis damit um über 1800 € übertroffen. Damit leisteten die Schülerinnen und Schüler des Max-Ernst-Gymnasiums einen wichtigen Beitrag dazu, die Zukunft von Kindern in Afrika und Guatemala zu verbessern.

Auch die Schüler der Klasse 5c wollten ihren Beitrag leisten zur Aktion Tagwerk und der Hilfe für unsere Straßenkinder-AG Casa Allianza. Und so versammelten sich am 17.6. 32 Kinder, viele Eltern und die Lehrerinnen Frau May und Frau Leschinsky um 8:15 Uhr vor dem Brühler Rathaus. Sie hatten sich so einiges überlegt und für die Passanten Fingerfood aus aller Welt, Kaffee und Kuchen vorbereitet. An einem sehr gemütlichen Stand konnten die Besucher eine Pause einlegen und sich über das Anliegen informieren. Zu diesem Zweck waren Handzettel vorbereitet worden, von Zeit zu Zeit berichteten einige Schüler der Klasse 10d vom Schicksal einzelner Straßenkinder. Wer bei dieser Gelegenheit seine Schuhe putzen lassen wollte, war ebenfalls richtig, denn um in die Rolle der Straßenkinder zu schlüpfen, hatten sich einige Kinder mit einem entsprechenden Bänkchen ausgerüstet. Auch für Unterhaltung hatte die Klasse gesorgt und ein musikalisches Rahmenprogramm vorbereitet, das einen weiten Bogen spannte von populärer Musik bis zu klassischem Repertoire und mit verschiedenen Instrumenten wie Klavier, Gitarre, Querflöte und afrikanischen Djemben für Abwechslung sorgte.
Mittags waren sich alle einig: Im nächsten Jahr soll eine solche Gemeinschaftsaktion zugunsten der Kinder, denen es nicht so gut geht, auf jeden Fall wiederholt werden.

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