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Seit 1998 sammelt das Max- Ernst- Gymnasium schon Spenden, um Straßenkindern in Guatemala zu helfen.

Es begann mit einem Unterrichtsprojekt und einem Informationsabend mit Schülertheater zur Situation der Straßenkinder, es folgten weitere kleinere Aktionen.
1999 startete dann die Casa Alianza AG – Hilfe für Straßenkinder, um gezielt Spenden für die Hilfsprojekte der Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala zu sammeln und über die Situation von Straßenkindern zu informieren.
Seitdem wurden mehrere Theater- und Figurentheaterstücke aufgeführt. Es wurde gebastelt, marmoriert, Schuhe geputzt, Marmelade gekocht, Senf gemahlen und angerührt und Waffeln, Plätzchen und Tortillas wurden gebacken. Um all diese Produkte zu verkaufen, wurden zahlreiche Informations- und Verkaufsstände in der Schule und in der Stadt Brühl aufgebaut.

Für ihr Engagement erhielt die Casa Alianza AG 2005 den „Agenda-Preis Jugend“ der Stadt Brühl.

Nach 2008 wird auch 2010 der Erlös aus der „Aktion Tagwerk - dein Tag für Afrika“ wieder zur Hälfte an die Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala gehen.

Wir sind weiter aktiv für die Verbesserung der Lebenssituation von Straßenkindern in Guatemala und freuen uns über jede Unterstützung - durch neue Schülerinnen und Schüler bei der AG und durch Kauf und Spenden bei unseren Aktionen.

 

ist eine unabhängige und gemeinnützige Kinderhilfsorganisation, die sich für den Schutz und die Wiedereingliederung der Straßenkinder in Guatemala engagiert. Dies geschah bis Januar 2009 in Zusammenarbeit mit der Casa Alianza, die auch Programme in Mexico, Honduras und Nicaragua unterhält. Aufgrund der Immobilien- und Finanzkrise wurde das Programm in Guatemala im Januar 2009 aus Geldmangel geschlossen, nachdem der Hauptträger (mit 80 % des Budgets) "Covenant House" in New York die Mittel zurückgezogen hatte.

Inzwischen läuft das Projekt in Guatemala wieder. Casa Alianza-Kinderhilfe Guatemala e.V. arbeitet in Zukunft mit zwei Partnerorganisationen in Guatemala weiter. Beide werden von ehemaligen Mitarbeitern von Casa Alianza betrieben, die nach der Schließung der Programme im Januar 2009 einfach weitergemacht haben.

Es handelt sich um Refugio de la Ninez und Gaudium Paidos (www.gaudium-paidos.org). Die Organisationen nutzen die beiden Gebäude, die der Kinderhilfe gehören.Beide Organisationen sind in Guatemala vereinsrechtlich anerkannt.

Neben der finanziellen Unterstützung für Mittelamerika arbeitet Casa Alianza-Kinderhilfe Guatemala e.V. auf das Ziel hin, eine Lobby für Kinderrechte zu sein - in Deutschland wie in Mittelamerika. Noch immer wissen viele Deutsche wenig über die Lage von Kindern in Mittelamerika.

Dies zu ändern ist auch ein Ziel der Casa Alianza AG des MEG.

Refugio de la Ninez

Refugio de la Ninez wurde von Leonel Asdrubal Dubon-Bendfeldt gegründet, der zuvor die Drogenrehabilitation von Casa Alianza geleitet hatte. Der Psychologe hat mit weiteren ehemaligen Mitarbeitern ein Wohnprogramm für Mädchen geschaffen, die in hohem Maße gefährdet waren. Anfang September 2009 waren 21 Mädchen, teilweise mit Babys, im Programm. Es wird mehr Platz gebraucht.

Gaudium Paidos

Gaudium Paidos wurde 2007 in Barcelona/Spanien gegründet und arbeitet in Birma und Guatemala für Kinderrechte, insbesondere im medizinischen Bereich. Zielgruppe sind Kinder (aber auch Erwachsene), die keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben, z.B. Müllsucher auf der Müllhalde in Guatemala-City. In Guatemala hat die Organisation seit 2007 mit Casa Alianza zusammengearbeitet. So lag es nahe, dass sich engagierte ehemalige Mitarbeiter der Casa Alianza mit Gaudium Paidos zusammenschlossen, um die Lücke zu füllen, die der Wegfall von Casa Alianza hinterlassen hatte. Unter anderem ist Claudia Rivera dabei, die in den letzten Jahren Direktorin der Casa Alianza gewesen war. Das Programm von Gaudium Paidos umfasst

- Streetwork (Sozialarbeiter halten Kontakt mit Kindern auf der Straße)
- Vorsorge in Slumvierteln (Aufklärung über Hygiene, Drogengefahr und Gewaltprävention)
- medizinische Versorgung (ärztliche Untersuchung in Problemvierteln und Abgabe von Medikamenten)
- Rechtshilfe (Anzeigen gegen Menschenrechtsverletzungen)

Damit ist zwar erst ein Teil des Programms der ehemaligen Casa Alianza umgesetzt, aber der Anfang ist gemacht und der Ausbau kann jetzt folgen. Wichtigstes Ziel ist die Bildung: Wer nicht lesen und schreiben kann, kann auch keinen Beruf lernen, der ihn ernährt. Dafür müssen die Möglichkeiten erst noch geschaffen werden.

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