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Mit Weihnachtsfeiern und dem traditionellen Weihnachtssingen im Foyer der Schule nach Unterrichtsschluss verabschiedet sich die Schulgemeinde in die Ferien. Das MEG wünscht allen Mitgliedern der Schulgemeinde eine schöne Ferienzeit und einen einen guten Rutsch in das Jahr 2018.

 

 

 

Warum soll ich denn jetzt laut vorlesen?
 
...weil Lesen die Grundlage aller Bildung und lautes Lesen ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Lesekompetenz ist.
 
Unter diesem Motto nahmen die Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassen unserer Schule am diesjährigen Vorlesewettbewerb teil. Dieser jährt sich 2017 zum 59ten Mal und vielleicht schafft es unser diesjähriger Schulsieger, Hendrik Kedanna, ja bis zum Finale im Juni 2018 in Berlin.
 
Lara (6a), Frederik (6b), Anahita (6c) und Hendrik (6d) lasen dem begeisterten Publikum, bestehend aus alle fünften Klassen, spannende Episoden aus ihren Lieblingsbüchern vor. Harry Potter kämpfte gegen Todesser, Sadi und Carter Kane entdeckten im Kampf gegen ägyptysche Götter, dass sie magische Kräfte besitzen, Chilli nahm es mit ihren Stadtpiraten mit einer Gang finsterer Jungs auf und Brian erbeutete mit selbstgebauten Pfeilen in der Wildnis von Kanada "dumme Vögel".
 
Am Ende gab es für die vier Klassenbesten einen Buchpreis und Hendrik bekam noch die offizielle Urkunde und Teilnahmemöglichkeit am Regionalwettbewerb. Wir drücken die Daumen!
                                        
(Sven Haaker)
 
 

Kreativ- Workshops im Cultra zum Buch für Brühl

Die Klassen 8b und 9a haben sich im Deutschunterricht mit dem Roman „Anders“ von Andreas Steinhöfel beschäftigt, der von einer Jury der EF in das Rennen für „Unser Buch für Brühl“ geschickt und bei einer Online- Abstimmung zu eben diesem gekürt wurde. Wir bekamen die Möglichkeit im Cultra kreativ zu dem Buch zu arbeiten und verschiedene Workshops zu besuchen.

Der Graffiti- Workshop, der in dieser Form erstmalig im Cultra stattfand, wurde von Puya und Nico geleitet, die Teil einer Graffiti- Crew sind, die unter dem Namen „Full-Color- Crew“ bekannt ist. Zunächst beschäftigten wir uns mit den Grundtechniken der Graffiti- Kunst. Als nächstes wendeten wir das Wissen auf den Roman „Anders“ an, indem wir geeignete Motive aussuchten, die im Roman von Bedeutung sind. Anschließend haben wir die Bildgestaltung besprochen und durften dann auch endlich selber sprühen, wobei die Profis die Konturen vorsprühten.

Weiterlesen: Der Roman „Anders“ von Andreas Steinhöfel einmal ganz anders

Klammheimlich sind drei Finalisten des Max-Ernst-Gymnasiums zum Clubbahnhof Ehrenfeld getingelt – der ersten Adresse, wenn es um Poetry-Slam in Köln und Umgebung geht –, um dort an dem von der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln initiierten und finanzierten Wettbewerb für Nachwuchspoeten teilzunehmen. Insgesamt traten 12 Slammer von insgesamt vier Schulen an; darunter auch das MEG. 

In zwei Workshops mit dem gefeierten und unglaublich sympathischen Universalpoeten Quichotte (Jonas Klee) konnten erste Blaupausen der Texte entstehen. Dass unsere Schule junge Nachwuchsdichter beherbergt, ist uns am MEG bereits bewusst; Köln weiß es seit Montag (10.07.17) auch. Wir dürfen voller Stolz verkünden, dass alle drei Slammer im oberen Drittel gelandet sind.

Wir gratulieren Caitlin Koch (Q1), die mit ihrem Text gezeigt hat, dass jegliche schulischen Inhalte im Alltag durchaus ihre Anwendung finden können. Das Publikum honorierte diese erfrischend optimistische Sicht auf das oft verunglimpfte Schulsystem mit einem Augenzwinkern und einer hohen Punktzahl.

Einen mehr als beeindruckenden und unglaublich mutigen Text präsentierte Florian Reimann (EF). Sein Text „Boys on their period“ handelt von nichts Geringerem als der Tatsache, dass das klassische Geschlechterbild von Mann und Frau in der Gesellschaft dringend überdacht werden sollte. Ein lauter und zugleich fragiler Text, der sich direkt in die Gehirnwindungen der Zuhörer schlich. Ein verdienter dritter Platz für einen Slam, der ein- und herausforderte.

Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb holte sich Mileen Krebs. Ihr Text führte das Publikum tief in die Dunkelheit der menschlichen Seele und Psyche, in der schemenhafte Gestalten und Chimären begierig lauern, nur um im nächsten Atemzug lichtdurchflutete Räume und bildgewaltige Wortlandschaften beim Zuhörer entstehen zu lassen. Das Publikum ließ sich nur allzu gerne von dieser beeindruckenden Poesie an die Hand nehmen.

Ein großes Dankeschön geht zudem an unsere geliebte Band „Die drei namenlosen Vier“, die für die musikalische Unterhaltung sorgte. Nach den ersten Takten sind euch alle verfallen.

Wir dürfen auf Zukünftiges am MEG gespannt sein.

Thilo Hennicken

 

Ein Projekt der Deutschkurse der EF und Q1 von Frau Wolter

Am Abend des 29. Juni 2016 machten sich die beiden Deutsch-Kurse von Frau Wolter aus der EF und Q1 auf zum Staatenhaus in Köln-Deutz, in jenem die Kölner Oper derzeit gastiert und ihre Aufführungen spielt.

Wir, die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse von Frau Wolter, schauten uns gemeinsam die Oper „Fidelio“ an, deren musikalische Begleitung von Ludwig v. Beethoven komponiert wurde. Alexander Rumpf übernahm die musikalische Leitung. Das Libretto von Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke, nach Jean Nicolas Bouilly, hatte eine einzigartige Wirkung auf uns Zuschauer. Die Uraufführung fand 1805 im Theater in Wien statt. Diese Inszenierung spielt zur Zeit der Französischen Revolution und handelt von der Befreiung des politischen Häftlings Florestan durch seine Frau Leonore, diese sich als Mann verkleidet, um das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco zu erlangen. So gelingt es ihr, als Fidelio Zugang zum Kerker zu erhalten, so dass sie ihren Gatten der angekündigten Tötung entziehen kann. Die beiden schaffen es, den Gouverneur zu besiegen und der gerade angekommene Minister erkennt in Florestan einen alten Freund. Daraufhin lässt er den gesamten Kerker öffnen, so dass alle Gefangenen in die Freiheit entlassen werden. Wieder am Tageslicht feiert eine Menschenmenge das wieder vereinte Paar, womit die Oper „Fidelio“ endet. Nach der Vorstellung waren alle Schülerinnen und Schüler von der Musik, der Schauspielleistung und dem Gesang begeistert. Der Blick in eine alte Zeit, in der Freiheit ebenso kein alltäglicher Wert war, schärfte unseren Blick.

Die Opernreihe findet nach Bernsteins „Candide“ nun ihren Abschluss und wir freuen uns auf das kommende Schuljahr, in welchem das Projekt des Opern-ABO’s hoffentlich weiter Einklang im MEG finden wird. Unser besonderer Dank gilt Frau Wolter, die mit diesem Projekt den fächerübergreifenden Deutschunterricht greifbar machte und so auch unsere Kurse näher zusammenrücken ließ, auch stufenübergreifend. Herzlichen Dank!

Elisa Höber (EF) und Lena Kessel (Q1)

 

 „Abiwood – stolz wie Oscar“. So lautete das diesjährige Motto des Abiturjahrgangs. Und „stolz wie Oscar“ waren die 127 Schülerinnen und Schüler, die am 1.7. im LopLop-Garten des MEG ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen. Ein Viertel der Zeugnisse hatten einen Einser-Schnitt, wobei die Durchschnittsnote insgesamt bei 2,4 lag. Einmal wurde sogar das Traumergebnis von 1,0 vergeben.

Bei der Feier waren zahlreiche Gäste wie der Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag, die Dezernentin für Schule und Sport der Stadt Brühl, Stephanie Burkhardt, Schulleiter Berthold Phiesel sowie viele Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehemalige anwesend.

In seiner Festrede verglich Bürgermeister Freytag die Schulzeit der Abiturienten – passend zum Abimotto – mit einem Hollywoodfilm. Bei diesem spielten sie zwar die Hauptrolle, jedoch hätten im Hintergrund zahlreiche Drehbuchautoren und Regisseure beim Erfolg des Films mitgewirkt. Auch Herr Phiesel griff das Motto „Abiwood“ auf und verwies auf das bedeutende soziale Engagement, bei dem so viele des Jahrganges eine Hauptrolle gespielt hätten. Sei es im Rahmen von Schulveranstaltungen oder beim Projekt mit Flüchtlingskindern: Der Jahrgang habe sich außerordentlich engagiert und die Abiturientinnen und Abiturienten sollten sich ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere und für eine funktionierende Gemeinschaft zu engagieren, auch nach Verlassen des MEG erhalten.

Dass der Hollywood-Streifen der Abiturientia 2017 viele Elemente einer Komödie enthielt, wurde in den Ansprachen der Elternvertreterin, Frau Trimborn, der Stufenleitung (Herr Schmidt und Frau Kirst) sowie der Stufenvertretung (Nicolas und Gereon) deutlich. Die Tatsache, dass in der verhängnisvollen „Briefkasten-Affäre“ ein wichtiger „Kommunikationskanal von euch zu uns“ zerstört worden war, versuchte der Jahrgang durch die Vergabe von Oscars an die Lehrkräfte wieder gut zu machen. Aber auch die Abiturienten selbst erhielten Sonderpreise für ihre Leistungen: dieses Jahr in Mathematik, Physik, Philosophie und Französisch. Die gesamte Schulgemeinde des MEG wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten des Abschlussjahres 2017 alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

 

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