Menü

Die Erprobungsstufe wird vom Schulgesetz (Februar 2005, zuletzt geändert 25.10.2011, §13) und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (April 2005, zuletzt geändert 10.11.2011) als „pädagogische Einheit“ gesehen. Um den veränderten bildungspolitischen und gesellschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden, haben wir ein Konzept zur ‚individuelle Förderung’ entwickelt, das den Grundschüler/innen hilft, ihre Schwächen auszugleichen und ihre Stärken zu fördern. Ziel ist es, möglichst alle Schülerinnen und Schüler in die Mittelstufe (Klassen 7-9) mitzunehmen. Das Konzept läuft in der Mittelstufe weiter (u.a. ‚Neigungsschwerpunkte’ Kl. 7, Wahlpflichtbereich Kl. 8 und 9).

Übersicht:

Jahrgangsstufe 5:
1.Methodentraining ‚Lernen lernen’ (Lele)
2. 3 Ergänzungsstunden in den Kernfächern D, E, M mit gezieltem Förderunterricht
3. Angebot einer einstündigen Wahlpflicht-AG mit Streichergruppe, Chor, Tanz, Computer- und Naturforschergruppe
4. Ab dem 2. Halbjahr in der Erprobung, dann fest im neuen Schuljahr 2012/13 wird ein Deutschkurs für Migrantenkinder eingerichtet. Entweder als Arbeitsgemeinschaft nachmittags oder im Rahmen der Wahlpflicht-AGs während der Unterrichtszeit.

Jahrgangsstufe 6:
Förderkurse in Deutsch, Englisch und Mathematik zum Ausgleich von Schwächen sowie Englisch bilingual, Mathematik plus und Naturwissenschaft für leistungsstärkere Schüler/innen; ab 6.2 (zweites Halbjahr) kommt in der Regel Französisch dazu.

Erläuterungen:

Jgst. 5:
Zu 1.: In diesem bewährten Konzept werden die Kinder mit grundsätzlichen Arbeitstechniken sowie der Schule und ihren Einrichtungen bekannt gemacht. Die erste Schulwoche wird daher teils mit normalem Unterricht (3/4. Stunde), teils mit pädagogischen und methodischen Einheiten organisiert (1/2. Und 5/6. Stunde). 
Ziel ist, die Kinder rasch in die zunächst fremde Umgebung zu integrieren und mit dem vielen Neuen vertraut zu machen.
Zu 2.: Danach setzen dann die fachlich orientierten Förderstunden in den Kernfächern D, E, M im Klassenverband ein; hierfür werden drei Unterrichts-, die sogenannten Ergänzungsstunden eingesetzt. 
Ziel ist, Stärken und Schwächen der Kinder besser fördern bzw. ausgleichen zu können.
Zu 3.: Mit dem Wahlpflicht-AG-Angebot wollen wir Neigungen der Schüler/innen fördern. Diese AGs finden zur normalen Unterrichtszeit statt. Vor allem die neuen Fachgebiete Informatik und Naturforscher, aber auch die Streichergruppe, der Chor und Tanz sollen den individuellen Neigungen und Interessen der ‚Neulinge’ in einem breiten Spektrum entgegen kommen.
Zu 4.: Die Erfahrungen im Sprachgebrauch und –verständnis mit Migranten-Kindern haben uns dazu gebracht, einen Förderkurs Deutsch einzurichten. Ziel ist es, das Sprachniveau für ein besseres Aufgabenverständnis und Ausdrucksvermögen zu erhöhen.

Jgst. 6:
Es werden Kurse in D, E, und M eingerichtet, um Schwächen auszugleichen; daneben gibt es Kurse, um Stärken zu fördern (M) oder Interessen zu wecken (NW=Naturwissenschaften). 
Es sollte jeder Schüler soweit individuell betreut worden sein, dass er die Erprobungsstufe am MEG erfolgreich bestehen kann. Grundsätzlich gilt der Förderkurs für zunächst ein halbes Jahr. Danach kann gewechselt werden. Die Zuteilung erfolgt über die Klassen- und Fachlehrer aus der Jgst. 5. Zuteilungskriterien: 1. Ausgleich von Defiziten, 2. Förderung von Stärken bzw. Wecken von Interessen, 3. Kursgrößen.

Johannes Schmitz-Sauermann, Erprobungsstufenkoordinator
Februar 2012

 


Methodentraining in der Jgst.5

Methodentraining für die Neuen – Zur Einführungswoche der fünften Klassen

Die Einführungswoche der neuen fünften Klassen steht am MEG seit einigen Jahren ganz im Zeichen eines Methodentrainings. In diesem Training wird kein Fachwissen vermittelt, sondern werden Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult, die für das individuelle, selbstständige Lernen der Kinder am Gymnasium Voraussetzung ist. Dabei greifen wir auf Kompetenzen zurück, die bereits in den Grundschulen angelegt wurden, und entwickeln sie weiter. Inhalte des Methodentrainings sind unter anderem: das Packen des Schulranzens, den Anforderungen der vielen neuen Fächer entsprechend; die ordentliche Heftführung; die Einrichtung des häuslichen Arbeitsplatzes; das systematische Notieren und Anfertigen der Hausaufgaben; Klassen- und Gesprächsregeln.
Der Schwerpunkt der ersten Tage liegt aber selbstverständlich auf dem Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler. Dazu werden Spiele gespielt und ein gemeinsames Frühstück geplant und durchgeführt. Auf einer Rallye erkunden die Kinder das neue Schulgebäude und die Außenbereiche. Den Abschluss der Woche bildet eine Klassenfeier, die maßgeblich von den Patinnen und Paten der Klassen vorbereitet und gestaltet wird, das sind zwei oder drei ältere Schülerinnen und Schüler der Klassen 10-12, die die Fünftklässler auf ihrem Weg durch die Orientierungsstufe begleiten.



Die Fotos zeigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im Schuljahr 2009/10, zunächst auf zwei Klassenfotos, die bereits vor den Sommerferien beim ersten Klassentreffen im Loplop-Garten des MEG aufgenommen wurden; das erste mit den Patinnen der 5c Marie Ossenkopf, Mara Surhoff und Carolin Müller; das zweite mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Langenohl.



Weitere Fotos geben Einblick in eine Gruppenarbeit der 5c während der Einführungswoche, in der ein Lernplakat zum Thema Heftführung erstellt wurde.

Die übrigen Fotos sind während des Klassenfestes entstanden, das die Woche abgeschlossen hat: beim Basteln von Partyhüten und Spielen mit den Patinnen.

 

Go to top