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Mord für eine Milliarde?

"Geld ist Macht"! Das ist die Erkenntnis in Friedrich Dürrenmatts Tragikkomödie "Der Besuch der alte Dame", die am 22./23. Januar 2007 vom diesjährigen Deutsch-Kunst Kurs, geleitet von Herrn Eschner und Frau Partting-Spilles, aufgeführt wird. Vielleicht erinnern sich einige Ehemalige und Eltern an die Tragikkomödie, da diese öfters im Unterricht besprochen wurde.

Für alle anderen hier die Inhaltsangabe:

Die Geschichte spielt in der heruntergekommenen und bankrotten Kleinstadt Güllen. Die verarmten Einwohner, unter ihnen der 65-jährige Krämer Alfred Ill, erwarten mit Spannung den Besuch der alten Dame Claire Zachanassian, denn sie erhoffen sich von ihr finanzielle Unterstützung. Claire Zachanassian, die in Güllen aufwuchs, aber mit 17 Jahren verstoßen wurde, kehrt nun als Multimilliardärin in ihre Heimatstadt zurück. Tatsächlich erklärt sie sich bereit Güllen eine Milliarde zu spenden, fordert aber als Gegenleistung die Ermordung ihrer Jugendliebe Alfred Ill, da dieser ihr damals großes Unrecht angetan hat. Doch wie weit werden die Güllener wirklich gehen?

Der Deutsch/Kunst Kurs hat viel Zeit und Arbeit, unter anderem während einer dreitägigen Probenfahrt, in das Theaterstück investiert. Man kann also auf hervorragende Bühnenarbeit, kreative Bühnenbilder und auf die verschiedenen Charaktere gespannt sein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!

Datum: 22./23. Januar 2007
Uhrzeit: 19.30 Uhrin der Aula des MEG

Ein Theaterstück des Diff-Kurses Deutsch/Kunst 10


Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln! – das sind die drei Grundsätze der "Welle", von der das gleichnamige Theaterstück handelt, welches am 22. Mai im Max-Ernst-Gymnasium der Stadt Brühl aufgeführt wurde. Alles beginnt mit dem Geschichtsunterricht in einer ganz normalen amerikanischen Schule – Thema: Nationalsozialismus in Deutschland.

Da die Schüler nicht verstehen können, warum sich damals niemand dagegen wehrte, unterzieht sie ihre Lehrerin einem Experiment. Sie bringt ihnen die drei Grundsätze, hierarchisches Denken und Handeln und sogar einen eigenen Gruß bei; außerdem bekommt jedes Mitglied eine offizielle Mitgliedskarte. Schnell rekrutieren die Mitglieder der Welle andere Schüler zu Mitgliedern, geben mit ihrer Mitgliedschaft an und stoßen Nichtmitglieder aus. Das ehemalige Experiment gerät außer Kontrolle: Faschismus ist entstanden, Rassismus keimt auf, Gleichschaltung und die Aufgabe selbständigen Denkens und Handelns breiten sich aus. Und ihr "Führer" mittendrin. Doch die Lehrerin behält die Nerven und stoppt das Experiment, indem sie auf einer Mitgliederversammlung die Welle mit den Nazis gleichstellt und ihre Schüler, aber auch sich selbst anklagt, wie so etwas so schnell entstehen konnte.

Frei nach dem Buch "Die Welle" von Morton Rhue stellt der Diff-Kurs des Max-Ernst-Gymnasiums in Brühl dar, wie gefährlich einfach es sein kann, faschistische Gruppen zu bilden und viele Anhänger zu finden; insgesamt ist es aber eine gute Erinnerung an jeden, bei solchen Aktionen nicht mitzumachen, sondern etwas dagegen zu tun.

Es war einmal ein kleiner schrumpeliger Drache, der war böse, und fraß alles, was er sah, und irgendwann platzte er, weil er zu viel gefressen hatte. Das war sein unrühmliches

ENDE

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