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„Städte sind böse Orte, wo böse Menschen leben“, lautet ein Zitat aus dem Film „The Village. Das Dorf“ Auf diesem Film von M. Night Shyamalan basiert das Theaterstück „Rot. Die Geschichte eines Dorfes“, das der WPII-Theaterkurs am Mittwoch und Donnerstag (1. und 2. Juni) in der Aulas zeigten. „The Village“ (Originaltitel) ist 2004 erschienen und gehört dem Genre Drama und Suspense / Horror an. Zur Hauptbesetzung zählen Bryce Dallas Howard (Ivy Walker) und Joaquin Phoenix (Lucius Hunt). Letztere Besetzung stand für Shyamalan von Anfang an fest, denn er hatte die Rolle persönlich für den Schauspieler geschrieben. Trotz durchwachsener Kritiken hatte sich der Theaterkurs für den Film aufgrund seiner fesselnden und in die menschlichen Abgründe führenden Thematik entschieden. Der indische Regisseur (*6.8.1970 in Mahe) verleiht seinen Werken durch Geschichten mit unerwarteten Wendungen, düsteren Kulissen und ausdrucksstarken Schauspielern eine eigene Note. Diese dichte Atmosphäre wurde auch in den Interpretationen des WP-Kurses greifbar, die mit viel Engagement und Talent umgesetzt wurde. Trotz drückender Schwüle waren beide Abende gut besucht und die Sitzplätze der Aula vollständig besetzt.

Das Stück entstand unter der Leitung von Herrn Hennicken und Frau Dercks. Regieassistenten waren Viktoria H. und Carlotta B.. Für den Ton und das Licht zeichneten Livia H., Leonie G. und Fiona W. verantwortlich.

 

Irgendwo in Pennsylvania, umgeben von lauschenden Bäumen und uralten Legenden, liegt das kleine Dorf Covington, abgeschirmt und weit entfernt von der nächsten Stadt.
Mythen, überliefert von dem Ältestenrat, ranken sich um diesen Ort und dessen Bewohner; Mythen über eine Bedrohung, die dort in dem Dickicht der Wälder lauert. Eine Grenze, gezogen zwischen Dorf und Wald, beruhend auf einem alten Abkommen, ist das einzige, was die Einwohner beschützt, sie nachts in Ruhe schlafen lässt und auf etwas Beunruhigendes und Gefährliches hindeutet, auf etwas Unaussprechliches.
Aber was verbirgt sich da in diesen Wäldern, was haust dort, dass den Einwohnern Covingtons das Fürchten lehrt?
Kommen Sie in unser Dorf und finden Sie es selbst heraus! Doch seien Sie gewarnt: Überschreiten auch Sie die Grenzen nicht!
Covington und der WPII-Theaterkurs erwarten Sie. 

Ein paar Eindrücke von den Proben und Vorbereitungen zur Aufführung:

 

Hamlets Wahn ist nun der Titel des Stückes, mit dem die Theatergruppe aus 6 Schülerinnen und Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Köln und des Max-Ernst-Gymnasiums vom 08. -15. Mai zu dem internationalen Schülertheatertreffen „lingue in scena“ nach Turin fährt. 

Alle Schulen aus den teilnehmenden Ländern haben dieselbe Aufgabe: „Hamlet“ von Shakespeare auf 30 Minuten zusammen zu kürzen. Es ist nun ein neues, eigenes Stück entstanden, das einen eigenen, neuen Titel verdient, deshalb „Hamlets Wahn“. Aber das Original ist wiederzuerkennen, wenn. Keine Angst, auch wenn man „Hamlet“ nicht kennt, ist es ein klares, in sich geschlossenes Stück mit eigenem Sinn. Da die Einladung an das Albertus-Magnus-Gymnasium gegangen ist, tritt die Gruppe unter deren Namen auf: „Tam-Tam“

Am Do. 28.04.16 um 19:30 in der Aula

tritt die Gruppe bei uns auf und stellt ihr Ergebnis in einer etwas längeren Version vor (35 – 40 Min.) vor, um anschließend über diese Inszenierung zu diskutieren.

 

Alle Theater-Interessierten,

Shakespeare-Fans,

Freunde der englischen Kultur und überhaupt alle kulturell Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

 

Der Eintritt ist frei!

 

 

 

„Lingue in scena“ heißt das internationale Schülertheatertreffen im italienischen Turin, zu dem eine Theatergruppe mit Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums aus Köln-Ehrenfeld und des Max-Ernst-Gymnasiums Brühl eingeladen worden ist. Das Albertus-Magnus-Gymnasium

hat Theater-Medien-Klassen, d.h. es gibt in jeder Jahrgangsstufe eine Klasse, in denen alle Schülerinnen und Schüler zusätzlichen Kurse in Theater, Tanz, Medien oder Film haben. Dieser Unterricht wird von externen Schauspielern, Tänzern oder Medienfachleuten gegeben in enger Zusammenarbeit mit dem Kölner Freien Theater „Comedia“. (weiter Information: http://www.amg-koeln.de/gestalten/schule-mit-besonderem-kulturprofil/tmk-theater-medien-klasse).

Das heißt, dass an dieser Schule besonders viele theaterbegeisterte Schüler sind.

Sechs Schüler und Schülerinnen aus diesen beiden Schulen fahren also vom 08. bis 15.05.2016.nach Turin. Bei diesem Schülertheatertreffen, das von der Stadt Turin, dem Goethe-Institut und dem Institut Francais veranstaltet wird, nehmen 5 Schulen aus fünf Ländern teil. Letztes Jahr waren es Schulen aus Deutschland, Russland, Tschechien, Frankreich und Italien.

Alle teilnehmenden Gruppen bekommen vorher eine Aufgabe, die jede auf ihre Weise bearbeiten muss. Dieses Jahr müssen die Gruppen mit einer Inszenierung von Shakespeares „Hamlet“ anreisen, die nicht länger als ein halbe Stunde dauern darf. Am ersten Tag spielen sich die Schulen ihre Interpretationen gegenseitig vor, jede in seiner eigenen Sprache. Aus diesem „Material“ macht dann der Turiner Regisseur Marco Alotto eine neue, gemeinsame, abendfüllende Inszenierung, die dann am letzten Tag in einem Turiner Theater vor ausverkauftem Haus aufgeführt wird. Das Besondere an dieser Aufführung ist, dass dabei jeder in seiner Sprache spricht, dass aber diese vielsprachige Inszenierung den Inhalt in eine so bilderreiche Bühnensprache transponiert, dass trotzdem weitgehend alles verstanden wird und die Aufführung dadurch eine eigene künstlerische Ästhetik bekommt.

Die Probenarbeit für diese Aufführung besonders spannend, weil hier Schüler aus fünf Ländern mit fünf Sprachen zusammen arbeiten, und wobeider Regisseur Marco Alotto nur italienisch spricht. Auch wenn er von Dolemtschern des Goethe-Institus und des Institut Farncais unterstützt wird, wird vor allem mit Händen und Füßen kommuniziert und man spielt sich gegenseitig einfach viel vor. Diese Arbeit macht nicht nur Spaß, sie ist auch sehr intensiv.

Zur Zeit probt die Gruppe aus AMG und MEG Montag abends im Albertus-Magnus-Gymnasium, und die Inszenierung von „Hamlet“ wird wohl sehr experimentell, auch vor dem Hintergrund, dass die ungekürzte Aufführung über vier Stunden dauert.

Sie wird in der Aula des MEG am Do. den 28.04.2016 um 19:30 Uhr aufgeführt. Anschließend gibt es eine Diskussion über den Interpretationansatz. Alle theater- und Shakespeare-begeisterten Menschen aus dem MEG und dessen Umkreis sind hierzu herzlich eingeladen!

Wie sagte schon Luther: Kommet zuhauf!

 

Bitte merken:

Do. 28.04.2016

19:30 Uhr Aula

„Hamlet“

gemeinsame Theatergruppe von MEG und AMG (Tam-Tam)

 

Wer sind hier die Irren? Ärzte oder Patienten? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch die drei Abende, an denen die Theater-AG das MEG in die Nervenheilanstalt am Rodderweg verwandelte. „Alice im Anderland“ hieß das Stück, das in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula die begeisterten Zuschauer zum Staunen und vor allen Dingen zum Lachen brachte. In wahnsinnigen Kostümen und verrückten Dialogen wurde die Geschichte von Patientin 263, vor ihrer Einweisung Alice genannt, erzählt. Alice, einzige Überlebende eines von ihrem damaligen Kinderzimmer ausgehenden Hausbrandes, bei dem ihre Eltern getötet wurden, lebt in ihrer eigenen, von phantastischen Katzen, Kaninchen und einer kölschen Köchin bevölkerten Welt. Oder sind ihre Begleiter doch echte Patienten der Klinik? Jedenfalls leiden sie gemeinsam unter den Zuständen in der Heilanstalt. Unter dem alten Doktor, durch und durch Schulmediziner, der für jeden psychischen Zustand die entsprechende chemische Keule parat hat. Unter seinem jungen Kollegen, der alternative Heilmethoden ausprobieren und den Weg der Gruppengesprächstherapie gehen will. Wer sind hier die Irren? Die Ärzte? Die Patienten? Und so mancher Zuschauer fragt sich vielleicht, ob das Stück nicht sogar eine kleine, lustige Metapher für das echte MEG sein mag. MEG könnte ja schließlich stehen für „massiv eingeschränkte Geisteskranke“.

Weiterlesen: Alles Bekloppte hier?? - Willkommen in der Anstalt

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