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Stand: 7.05.2020

INHALT

1.Persönliche Hygiene

2.Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume,

  Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

3.Hygiene im Sanitärbereich

4.Infektionsschutz in den Pausen

5.Infektionsschutz beim Sportunterricht

6.Wegeführung

7.Konferenzen und Versammlungen

8.Meldepflicht

          1. PERSÖNLICHE HYGIENE

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund-oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtigste Maßnahmen


  • bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

    • Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten.

    • Aufzüge sind grundsätzlich nur durch eine Person zu benutzen und deren Benutzung ggf. auf Personen oder Situationen mit spezifischen Bedarfen einzuschränken.


    • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.

    • Keine Berührungen, Umarmungen, kein Händeschütteln etc.

    • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
    • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

    • Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

    • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 -30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend, entscheidend ist der Einsatz von Seife (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/), z. B. nach Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach dem erstmaligen Betreten des Schulgebäudes; vor dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes, nach dem Toiletten-Gang.

Damit die Haut durch das häufige Waschen nicht austrocknet, sollten die Hände regelmäßig eingecremt werden. Die Handcreme ist für den Eigengebrauch von zu Hause mitzubringen. Desinfektionsmittel dürfen nie unbeaufsichtigt zusammen mit den Schülerinnen und Schülern in einem Raum sein. Den Schülerinnen und Schülern ist die Möglichkeit der leichten Entflammbarkeit zu verdeutlichen, um den achtsamen Umgang zu schulen und ein Runterfallen der Flaschen möglichst auszuschließen.

• Ein Mund-Nasen-Schutz (hierzu zählt auch eine Alltagsmaske) muss immer dann getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Dieser ist selbst mitzubringen und wird nicht vom Schulträger gestellt. Eine Reserve befindet sich beim Schulleiter. Im Unterricht ist das Tragen von Masken nur dann erforderlich, falls der Sicherheitsabstand nicht gewährleistet ist. Mit einem MNS oder einer textilen Barriere können Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Das Tragen eines MNS darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird.

  • Das prophylaktische Tragen von Infektionsschutzhandschuhen wird nicht empfohlen.

    2. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME / AUFENTHALTSRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME / LEHRERZIMMER UND FLURE


Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Dazu wurden die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind in der Regel maximal  12 - 15 Schülerinnen und Schüler im Raum. Die Schülerinnen und Schüler halten eine feste Sitzordnung ein, die dokumentiert wird. Diese Dokumentation muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden können. Partner- und Gruppenarbeit dürfen nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen. Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird.

Zur Einhaltung der Hygienevorschriften werden nicht mehrere Lerngruppen nacheinander in demselben Raum unterrichtet.

Reinigung

Am Ende eines Unterrichtstages werden alle benutzten Unterrichtsräume durch Reinigungspersonal gereinigt, Hand- und Kontaktflächen werden

  1. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

In allen Toilettenräumen sind ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und werden regelmäßig aufgefüllt.  Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, soll zumindest in den Pausen und unmittelbar vor Unterrichtsbeginn bzw. unmittelbar nach Unterrichtschluss durch eine Lehrkraft oder eine andere geeignete Person eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Am Eingang der Toiletten wird durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen.

  1. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

Auch in den Pausen und unmittelbar vor Unterrichtsbeginn bzw. unmittelbar nach Unterrichtschluss muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Versetzte Pausenzeiten sollen vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen. Aufsichtspflichten werden im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst.

Abstand halten gilt überall, z. B. auch im Lehrerzimmer und im Sekretariat. Es werden Vorkehrungen, z. B. zeitversetzter Unterrichtsbeginn, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern getroffen. Dies gilt auch, soweit ein Pausen-/Kioskverkauf oder Mensabetrieb wieder angeboten werden kann.

5.        INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SCHULSPORT

Sportunterricht und außerunterrichtlicher Schulsport können vorläufig aus Gründen des Infektionsschutzes nicht stattfinden, da zzt. keine Regelungen vorliegen, die den Infektionsschutz gewährleisten.

6.        WEGEFÜHRUNG

Es wird darauf geachtet, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Dazu haben wir ein den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung entwickelt:


Die Schülerinnen und Schüler werden die Schule über drei Eingänge betreten

  • Räume des 3. OG über die Türme
  • Räume des 2. OG über den oberen Schulhof bei der Hausmeisterloge
  • Räume des 1 .OG über den Haupteingang.

Mit dem Betreten der Schule werden die Schülerinnen und Schüler über ein beschildertes Einbahnstraßensystem zum Kursraum und nach dem Unterricht zu verschiedenen Ausgängen geführt. Nach jeder Unterrichtsdoppelstunde verlassen alle Kursteilnehmer das Gebäude über die vorgesehenen Ausgänge und Betreten die Schule über die den Räumen zugewiesenen Eingänge. Bei „Freistunden“ müssen die SuS das Schulgelände verlassen und dürfen das Gebäude erst wieder zu den angegeben Zeiten betreten.

 

  1. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

Aus Gründen der Infektionsprävention kann von Verfahrensvorgaben und Vorgaben zur Zusammensetzung von Konferenzen, insbesondere Verpflichtungen zur persönlichen Anwesenheit abgewichen werden. Dies gilt auch für die Bekanntgabe von Entscheidungen. Die Durchführung eines transparenten und geordneten Verfahrens wird sichergestellt und dokumentiert.

 

  1. MELDEPFLICHT

Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule.

Andreas Melzer

(stv. Schulleiter)

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