Menü

Das Max Ernst Gymnasium begrüßte am Dienstag, den 26.02.2019 zwei echte Stars in der Sporthalle des BTV. Die beiden ehemaligen Fußball-Profis Michael Klinkert und Marcel Witeczek führten mit drei verschiedenen Lerngruppen ein anspruchsvolles Profi-Fußballtraining durch. Bereits beim Aufwärmen waren die Schülerinnen und Schüler mit Eifer dabei. Beim folgenden Ball-Koordinationstraining wurde trotz der Konzentration und der Anstrengung viel gelacht. Beim abschließenden Spiel konnten die Schülerinnen und Schüler dann ihr Können unter Beweis stellen und sich auspowern. Das Training mit den beiden Star-Fußballern war eine Zugabe zu dem eigentlichen Programm “Fit durch die Schule” der AOK, bei dem das MEG eine erfolgreiche Bewerbung zur Förderung der Aktivitäten der SporthelferInnen abgegeben hatte.

Katja Kamecke, Sportlehrerin

 

Seit Beginn des Schuljahres läuft die Sporthelfer-Ausbildung, wie in den letzten Schuljahren, in Form einer AG. In diesem Schuljahr hatten wir aber zum ersten Mal die Möglichkeit, etwa die Hälfte der geforderten Unterrichtsstunden in Form eines Kompaktseminars durchzuführen. Möglich wurde dies durch die Förderung der AOK im Rahmen von “Fit durch die Schule”.

So reisten wir - 13 motivierte Schülerinnen und Schüler und mindestens ebenso motivierte Lehrkräfte - am 01.02.2019 für zwei Tage ins Sport- und Erlebnisdorf nach Hinsbeck.

Dort fanden wir ideale Bedingungen, um die zukünftigen SporthelferInnen fit für ihre Einsätze zu machen. Neben den vielen sportlichen Aktivitäten wie kleinen Ballspielen, Handball, Baseball, Waldläufen und natürlich auch Fußball standen theoretische Themen wie die Rechte und Pflichten eines Sporthelfers, Erste Hilfe, Aufbau einer Sportstunde, Sport und Gesundheit uvm. auf dem Programm.

Im Verlauf der beiden Tage lernten die zukünftigen SporthelferInnen sich intensiv kennen und wuchsen als Team zusammen. Sie sind nun sehr gut vorbereitet, um das bestehende Programm der sportlichen Mittagspause durchzuführen und auch eigene Ideen wie Turniere oder AGs umzusetzen.

Katja Kamecke und Simon Hoffmann, Sportlehrkräfte

 

Traditionell haben im Rahmen ihres Sportunterrichts die Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. In diesem Schuljahr waren dies die Klassen 8 B und 8 E mit ihren Sportlehrerinnen Frau Lautwein und Frau Dr.Cramer.
 
Die erfolgreichen TeilnehmerInnen der beiden Klassen wurden nun im Rahmen einer von Herrn Kassan und seiner Technik-AG arrangierten kleinen Siegerehrung ausgezeichnet, die von Schulleiter Phiesel und dem Fachvorsitzenden Sport, Herrn Rauscher, moderiert wurde. Insgesamt errangen beide Klassen 24 Sportabzeichen in Bronze / Silber oder sogar Gold , und  dies bei einer sehr  knapp bemessenen Vorbereitungszeit. Herr Phiesel betonte in seiner kurzen Ansprache die besondere Bedeutung des Faches Sport am MEG und überreichte den stolzen GewinnerInnen die Urkunden des DOSB.
Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle die GOLD GewinnerInnen:
 
Klasse 8 B:
Maja Breitenstein (12 Punkte!), Anne-Sophie Curtius, Marcel Heus und Zaanga Raufi
Klasse 8 E:
Linn Hartmann, Ann Rib und Nele Lindenbrink (alle 12 Punkte!)
 

Vielfalt und Schülerorientierung - Sport auch wieder als Abiturfach ab 2019 ?

In Zeiten empirisch festgestellter, zunehmender Defizite in der körperlichen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen setzt das Max-Ernst-Gymnasium als „bewegte Schule“ auf ein aktives Sportprogramm zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler.

So wird die Kernaufgabe Sportunterricht attraktiv und kompetenzorientiert in allen Jahrgangsstufen ohne Kürzungen durchgeführt.  Die hervorragende Infrastruktur der Sportlandschaft Brühl bietet vielseitige Möglichkeiten für modernen Sportunterricht, der seit diesem Schuljahr insbesondere durch den Einsatz digitaler Medien im Bereich von Bewegungsanalysen modernsten Ansprüchen genügen kann.  So erscheint es nur folgerichtig, dass die Diskussion um die Einführung des Faches Sport als Abiturfach auch am MEG für den Zeitpunkt des gymnasialen Strukturwandels 2019 / 2020 wieder eingesetzt hat. So wird bereits der seit einigen Jahren in der Oberstufe angebotene Projektkurs Sport seitens der Schülerinnen und Schüler stark nachgefragt.  Hier werden Ausprägungsformen des Sports im Zusammenhang mit anderen Wissenschaftsbereichen theoretisch und praktisch erforscht, wie zum Beispiel Ökonomie (Sportmarketing), Sportmedizin (Fitness und Leistungsentwicklung  oder Biologie (Gesundheit und Ernährung).

 Die Angebotspalette wurde neben den traditionellen Sport-Arbeitsgemeinschaften um Klassenfahrten und Wandertage mit sportlichem Schwerpunkt (Ski- und Wassersport, Klettern, Trampolin u.v.a.) erweitert.  Durch interne Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen gelang es, auch zahlreiche „Nicht-SportkollegInnen“ für die Durchführung zu gewinnen, um den gestiegenen Anforderungen an die Sicherheit im Schulsport auch genügen zu können.

Als Erfolgsmodell hat sich das Projekt „Sporthelfer“ erwiesen.  Seit vielen Jahren wachsen hier zukünftige Übungsleiter und Vereinsbetreuer  heran, welche die sportlichen Aktivitäten innerhalb der Schule aktiv begleiten können, nicht nur im Hinblick auf aktive Pausengestaltung oder Übermittagsbetreuung.  So waren die Schülerinnen und Schüler nicht nur beim Projekt „Rollstuhl-Basketball“, sondern auch beim „Sport mit Flüchtlingen“ aktiv und bewiesen ihre Bereitschaft für verantwortungsbewusstes, gesellschaftliches Engagement auch im Sport.  Die regelmäßig an der Schule durchgeführten Klassen- und Stufenturniere sowie die Sportfeste bieten ein weiteres Betätigungsfeld für diese Schülergruppe, indem Erfahrungen im Bereich der Organisation/ Logistik von Veranstaltungen gewonnen werden können.

Die Teilnahme an außerschulischen Wettkämpfen gestaltete sich wieder überaus erfolgreich und bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten. Neben den etablierten Teilnahmen an den Schüler-Marathon-Läufen in Köln und Bonn, dem ASV-Sprintcup in Köln, einem DFB-Turnier für Mädchen mit anschließendem Besuch des Damen-Pokalfinals in Köln startete in diesem Jahr auch erstmalig ein Schwimmteam bei den Kreismeisterschaften der Schulen des Rhein-Erft-Kreises.

Dass solche Erlebnisse im Schulsport auch über das Abitur hinaus wirken können, zeigt sich am Beispiel des im letzten Jahr gegründeten neuen Brühler Fußballvereins 1.FC Kierberg.  Fast 80 % der dort aktiven Spieler hat am MEG sein Abitur gemacht und dort auf vielfältige Art und Weise die Welt des Fußballs kennen lernen können:So zum Beispiel durch die Teilnahme an den Kreis- und Bezirksmeisterschaften, eine internationale Turnierreise der Schul-Fußballteams nach Dänemark oder den Erwerb der DFB-Trainer C-Lizenz (Kinder- und Jugendfußball) im Rahmen einer Sport AG.

 

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowohl mit dem Schul- und Sportamt im Hinblick auf die infrastrukturellen Bedingungen als auch mit den Brühler  Sportvereinen (BTV, THC oder dem Boule-Club von 2010 im BTV, um nur einige zu nennen) sichern so dem Max-Ernst-Gymnasium aktuell und in der Zukunft ein Profil ganz im Sinne von „Schulsport 4.0“.

Christoph Rauscher (Fachvorsitzender Sport)

Im Kletterwald Schwindelfrei in Brühl, ganz in der Nähe vom MEG, konnte der EF Sportkurs völlig anderen Sportunterricht erleben. Mit unserer engagierten Sportlehrerin Frau Wolter und einem der Schüler als, ausgebildeten Trainer, ging es an zwei Doppelstunden für den gesamten Kurs in den Hochseilgarten. Mit insgesamt 14 Parcours bot der Kletterwald für jeden Kletterinnen und Kletterer eine Herausforderung. Beim Schwingen, Springen und Schaukeln – vom Tarzan bis zum Base Jump – geben die Schwerkraft, das Gleichgewicht und die Höhe einzigartige Erfahrungen. Dieser Exkurs konnte sowohl die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, als auch den Teil „Bewegen an Geräten – Turnen“ miteinander verknüpfen. (Bericht : Victoria Hamacher & Howan Ari)

Einige Impressionen unseres etwas anderen Sportunterrichtes seht Ihr nun hier:

 

 

Go to top