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Von seiner Irrfahrt - der Odyssee - und von der Auseinandersetzung des Individuums (hier Odysseus, aber auch Telemachos und Penelope) mit den Schicksalsmächten, die hier von den Göttern verkörpert werden, erzählen die Figurentheatergruppe des Max-Ernst-Gymnasiums Brühl und die Theatergruppe Tam-Tam des Albertus-Magnus-Gymnasiums Köln-Ehrenfeld an Hand einiger Szenen aus der Odyssee von Homer.

Gleichzeitig wird die Problematik in die Gegenwart projiziert oder umgekehrt: Wir entdecken in der Gegenwart Elemente der Odyssee. Auf verschiedenen Ebene werden die Geschichten erzählt: im Figurentheater, im Schattenspiel, mit Fotografien und Filmen oder durch Sprechtheater.

So entstand eine Collage zu diesem Thema, mit Originaltexten von Homer,  aber auch Bearbeitungen von Botho Strauss, Schimmelpfennig, Ad de Bont und eigenen Texten, mit Fotos und Filmsequenzen aus Ehrenfeld, Odysseusverfilmungen und dem "andalusischen Hund" von Dali/Bunuel. Und so werden die verschiedenen Ebenen der Antike und der Gegenwart miteinander verwoben. Es ist unser Beitrag zum Theaterfestival "lingue in scena" in Turin, zu dem die beiden Gruppen dieses Jahr eingeladen worden sind.

Die Premiere in Köln:

Mittwoch, den 24.05.2017
19:00

Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums Köln-Ehrenfeld, Ottostr. 87

zusammen mit der „Odyssee“, die das Lycee Louis-Pasteur, Partnerschule des Albertus- Magnus-Gymnasiums aus Lille inszeniert

Die Aufführung in Brühl:

Donnerstag, den 25.05. 2017 (Himmelfahrt)
19:30

Galerie am Schloss
Brühl, Schloßstraße 10

ebenfalls zusammen mit der Odyssee-Inszenierung des Lycee Louis-Pasteur aus Lille

Wenn das Shakespeare wüsste...

William Shakespeare: Dramatiker, Lyriker, Schauspieler, genialer Autor der bedeutendsten, meistaufgeführten und verfilmten Bühnenstücke der Weltliteratur. Ein ganz besonderer Mix aus insgesamt 16 Stücken des elisabethanischen Meisters wurde am 14., 15. Und 16.02. in der Aula des MEG dargeboten. Unter Leitung von Yvonne Kreckel und Gesa Eversmeyer hatte die Theater-AG lange geprobt, Kostüme geschneidert und am Bühnenbild gebastelt, um am Ende ein Stück zu präsentieren, das den Vergleich mit anderen modernen Adaptionen kommerziell betriebener Theater nicht scheuen musste. Wenn das Shakespeare wüsste!

Da ist zunächst das Bühnenbild: Im Halbkreis aufgestellte Bücherregale bilden ein Bücher-Universum, das die ganze Bühne einnimmt. Rund zweitausend Bücher hatte die AG dafür ausgeweidet und in die Regale geklebt, um den Gewichtsbeschränkungen für die Bühne und den Sicherheitsregeln der Schule gerecht zu werden. Der Halbkreis ist eine Hommage an das Globe-Theatre in London. Die Bücher erinnern einerseits an die literarische Bedeutung Shakespeares, andererseits sorgen intelligente Lichteffekte für leuchtende Buchrücken und verbinden so – passend zur Interpretation der Darbietungen – die Klassik mit der Moderne.

Wie führt man nun an einem Abend 16 Stücke des Poeten auf? Ganz einfach: Indem man sie transferiert in Unterrichtsstunden, Raps, Gute-Nacht-Geschichten, Gerichtsverhandlungen oder Zeitreisen, einiges davon nochmal untereinander und miteinander vermischt und verbindet, die Schauspieler in teils klassisch, teils hypermodern, teils „assi“ anmutende Kostüme steckt und das Ganze mit Diashows, Rauch-Effekten und einer guten Prise echt beeindruckenden schauspielerischen Talents mischt. Heraus kommt eine erfrischende Mischung von Shakespeare, wie man ihn garantiert noch nie gesehen hat. Wenn das Shakespeare wüsste!

Die Begeisterung des Publikums wurde am Ende im tosenden Applaus hörbar und spürbar. Weder Theater-AG, noch Schulleitung übernahmen am Ende die Verantwortung für einen eventuellen Bildungszuwachs oder eine Überdosis an Eindrücken. Und wenn Shakespeare das wüsste? Er wäre vermutlich begeistert von dem, was Schüler und Lehrer da gemeinsam auf die Beine gestellt haben.  Vielleicht wäre er aber auch „geflasht“  und verängstigt durch die Überdosis an Eindrücken. Gut, dass für diesen Fall auf der Bühne eine Zeitmaschine bereitstand.

 

 

 

Wenn der Name Shakespeare aufkommt, suchen viele das Weite: Erinnerungen an langweilige Schullektüren und altbackene Sprache kommen auf. Genau deswegen hat die Theater AG dieses Jahr 15 Stücke Shakespeares gekürzt, umgeschrieben und humorvoll neu interpretiert. In Alltagssituationen, so, wie die Geschichten heutzutage stattfinden könnten, erzählen die Schüler die Geschichten von Hamlet, Romeo und Julia, Othello und vieler weiterer: als Rap-Battle, im Klassenzimmer, in einer Bar oder in einer Talkshow. So hat man Shakespeare noch nie gesehen.

Nach einer Probenfahrt im November und einer intensiven Probenphase im Januar/Februar stehen die Schüler der AG nun am 14., 15. & 16.02.2017 auf der Bühne der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums und präsentieren ihr neues Werk: "Wenn das Shakespeare wüsste…".  Frau Kreckel, Frau Eversmeyer und die Schüler der Theater- AG laden alle Schüler, Eltern und Interessierte herzlich ein, Shakespeare neu zu erleben. Karten sind im Sekretariat der Schule, in den Pausen und an der Abendkasse zu erwerben (Schüler 3€, Erwachsene 5€)

 

 

 

„Städte sind böse Orte, wo böse Menschen leben“, lautet ein Zitat aus dem Film „The Village. Das Dorf“ Auf diesem Film von M. Night Shyamalan basiert das Theaterstück „Rot. Die Geschichte eines Dorfes“, das der WPII-Theaterkurs am Mittwoch und Donnerstag (1. und 2. Juni) in der Aulas zeigten. „The Village“ (Originaltitel) ist 2004 erschienen und gehört dem Genre Drama und Suspense / Horror an. Zur Hauptbesetzung zählen Bryce Dallas Howard (Ivy Walker) und Joaquin Phoenix (Lucius Hunt). Letztere Besetzung stand für Shyamalan von Anfang an fest, denn er hatte die Rolle persönlich für den Schauspieler geschrieben. Trotz durchwachsener Kritiken hatte sich der Theaterkurs für den Film aufgrund seiner fesselnden und in die menschlichen Abgründe führenden Thematik entschieden. Der indische Regisseur (*6.8.1970 in Mahe) verleiht seinen Werken durch Geschichten mit unerwarteten Wendungen, düsteren Kulissen und ausdrucksstarken Schauspielern eine eigene Note. Diese dichte Atmosphäre wurde auch in den Interpretationen des WP-Kurses greifbar, die mit viel Engagement und Talent umgesetzt wurde. Trotz drückender Schwüle waren beide Abende gut besucht und die Sitzplätze der Aula vollständig besetzt.

Das Stück entstand unter der Leitung von Herrn Hennicken und Frau Dercks. Regieassistenten waren Viktoria H. und Carlotta B.. Für den Ton und das Licht zeichneten Livia H., Leonie G. und Fiona W. verantwortlich.

 

Irgendwo in Pennsylvania, umgeben von lauschenden Bäumen und uralten Legenden, liegt das kleine Dorf Covington, abgeschirmt und weit entfernt von der nächsten Stadt.
Mythen, überliefert von dem Ältestenrat, ranken sich um diesen Ort und dessen Bewohner; Mythen über eine Bedrohung, die dort in dem Dickicht der Wälder lauert. Eine Grenze, gezogen zwischen Dorf und Wald, beruhend auf einem alten Abkommen, ist das einzige, was die Einwohner beschützt, sie nachts in Ruhe schlafen lässt und auf etwas Beunruhigendes und Gefährliches hindeutet, auf etwas Unaussprechliches.
Aber was verbirgt sich da in diesen Wäldern, was haust dort, dass den Einwohnern Covingtons das Fürchten lehrt?
Kommen Sie in unser Dorf und finden Sie es selbst heraus! Doch seien Sie gewarnt: Überschreiten auch Sie die Grenzen nicht!
Covington und der WPII-Theaterkurs erwarten Sie. 

Ein paar Eindrücke von den Proben und Vorbereitungen zur Aufführung:

 

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