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Wegen Erkrankung von Frau May wird der für den 14.11.2017 vorgesehene Vortrag "Erfolgreiche Lernstrategien für Fremdsprachen" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

„Erfolgreiche Lernstrategien für Fremdsprachen“

                            Termin:               Dienstag, 14.11.2017, 18.00 Uhr

                            Ort:                     Mensa

                            Referentin:         Frau May, Engl./Frz.-lehrerin

Ihr Kind lernt bei uns Englisch, Französisch, Latein und/oder Spanisch. Prima!

Aber, wie funktioniert dieses Lernen eigentlich? Sollen / können Sie helfen?

Weiterlesen: Einladung zum Vortrag: „Erfolgreiche Lernstrategien für Fremdsprachen“ (2017)

Kreativ- Workshops im Cultra zum Buch für Brühl

Die Klassen 8b und 9a haben sich im Deutschunterricht mit dem Roman „Anders“ von Andreas Steinhöfel beschäftigt, der von einer Jury der EF in das Rennen für „Unser Buch für Brühl“ geschickt und bei einer Online- Abstimmung zu eben diesem gekürt wurde. Wir bekamen die Möglichkeit im Cultra kreativ zu dem Buch zu arbeiten und verschiedene Workshops zu besuchen.

Der Graffiti- Workshop, der in dieser Form erstmalig im Cultra stattfand, wurde von Puya und Nico geleitet, die Teil einer Graffiti- Crew sind, die unter dem Namen „Full-Color- Crew“ bekannt ist. Zunächst beschäftigten wir uns mit den Grundtechniken der Graffiti- Kunst. Als nächstes wendeten wir das Wissen auf den Roman „Anders“ an, indem wir geeignete Motive aussuchten, die im Roman von Bedeutung sind. Anschließend haben wir die Bildgestaltung besprochen und durften dann auch endlich selber sprühen, wobei die Profis die Konturen vorsprühten.

Im Projekt Film haben wir uns mit der Synästhesie beschäftigt und Maximien Albert interviewt, welcher seit seiner Geburt Synästhetiker ist und nach den Farben eines abstrakten Gemäldes auf einem Keyboard spielte. Unser Ziel war es Anders` Phänomen des Farbensehens besser zu verstehen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Auren um andere herum sehen. Es hat uns gut gefallen, dass wir selbst mit der Kamera filmen durften und die Möglichkeit hatten, den Ton aufzunehmen. Leider hatten wir keine Gelegenheit selbst zu schneiden, so dass viele von uns am zweiten Tag kaum etwas zu tun hatten. Unser Ergebnis ist als zehnminütiges Video zu sehen.

Im Workshop „Hörspiel“ haben wir am ersten Tag darüber diskutiert, welche Szene wir vertonen wollen, welche Personen wir brauchen und wer sie spielt und welche Geräusch wir brauchen und aufnehmen oder im Internet suchen müssen. Zudem haben wir ein Skript geschrieben, während andere aus unserer Gruppe schon auf Geräusch- Suche waren. Wir konnten sogar schon anfangen, im Tonstudio aufzunehmen. Am zweiten Tag arbeiteten wir in verschiedenen Gruppen nur im Tonstudio. Die Stimmen der unterschiedlichen Figuren wurden aufgenommen und alles wurde geschnitten. In diesem Workshop hatten alle immer etwas zu tun, auch ließ uns der Leiter viel Freiheit in der Gestaltung und sorgte für eine lockere aber produktive Arbeitsatmosphäre. Es war eine tolle Erfahrung!

Im Workshop „Kreatives Schreiben“ haben wir gemalt, Gedichte und freie Texte geschrieben. In der Schreibweise und Form unserer Texte haben wir uns erst am zweiten Tag stark am Roman „Anders“ orientiert. Interessant war die Methode der Kleksographie; hier haben wir Farbklekse in Bezug zu „Anders“ gesetzt und interpretiert.  Geleitet wurde der Kurs von Barbara Zoschke, welche Kinder- und Jugendbuchautorin ist und uns viele Impulse zum kreativen Schreiben gegeben hat.

Am zweiten und letzten Tag haben die Teilnehmer jedes Workshops ihre Ergebnisse auf der Bühne präsentiert. Die Ergebnisse kann man auch auf der Abschlussveranstaltung der Aktionswoche am 9. Juli von 14.00 bis 19.00 Uhr im Cultra bewundern.

8b und 9a unter der Leitung von Frau Lorenzen und Frau Metzen

 

 

In dem Buch „Anders“ von Andreas Steinhöfel, welches erstmalig 2014 im Carlsen Verlag erschienen ist, geht es um Felix, der einen schrecklichen Unfall hatte und nach langer Zeit wieder aus dem Koma erwacht. Da er unter Amnesie leidet, versucht er sein Erinnerungsvermögen wieder zu erlangen, er erlebt einige Abenteuer, bis ihn seine Vergangenheit wieder einholt. Der Unfall hat Felix Leben und sein Verhalten so sehr verändert, dass er sich in „Anders“ umbenennt, was seine Familie und seine alten Freunde Ben und Nisse sehr irritiert. Obwohl Felix in seinem „neuen“ Leben Synästhetiker ist und die Welt mit anderen Augen sieht, nehmen seine Freunde ihn auf und bewahren ihre kleinen Geheimnisse für sich. Felix Vater und die Lehrerin der drei Freunde kramen in der Vergangenheit und versuchen Licht ins Dunkle zu bringen. Als sie das Geheimnis schließlich lüften, ist dieses jedoch finsterer, als sie es für möglich gehalten hätten.

Dieses Buch wurde zu „Unser Buch für Brühl“ gewählt und auch in einigen Schulen im Unterricht behandelt. Die Frage ist nun „Für wen wurde es geschrieben?“ und „Wie ist es geschrieben und aufgebaut?“. Eigentlich ist die Lektüre als Jugendroman gedacht, jedoch wird dies nicht richtig deutlich.

Das Thema ist auf jeden Fall interessant und für Jugendliche auch sehr ansprechend, jedoch sind Aufbau und Sprache sehr anspruchsvoll. Der Autor, Andreas Steinhöfel, hat einen komplexen Satzbau gewählt und die Reihenfolge der Handlung ist oftmals verwirrend. Häufig wechseln die Zeitebenen und die Perspektiven, aus der die Handlung erzählt wird. Für jüngere Leser, die noch nicht so leseerfahren sind, ist das nicht immer leicht. Auch ist der hier sehr detailliert und präzise beschriebene Weg zum Erwachsenwerden erst für Jugendliche ab 13 Jahren interessant und nachvollziehbar.

Außerdem hat der Autor eine eigentlich 50 Seiten lange Geschichte auf 238 Seiten ausgedehnt. Über viele Seiten werden Gedanken der Personen beschrieben und das macht das Buch phasenweise sehr langweilig. Zudem ist das Ende sehr voraussehbar. Doch der Roman hat auch seine positiven Seiten. Die ganze Zeit ist ein roter Faden erkennbar, welcher dem Leser bei genauerer Betrachtung zum Nachdenken anregt. Es werden besondere Fähigkeiten wie Synästhesie beschrieben, was es ja wirklich gibt, so wie Wunder, die auch im wirklichen Leben auftreten können. Das Buch hinterlässt auf jeden Fall Spuren, denn man kann sich mit diesen Themen befassen, die der Autor sehr gut vermittelt hat.

Wäre das Buch etwas weniger umfangreich, könnten wir es ohne Einschränkung weiterempfehlen und es würde mehr Spaß machen, es zu lesen.

Moritz Schwietert, Nadine Fopma, Louisa Zenker (alle 8b)

 

Klammheimlich sind drei Finalisten des Max-Ernst-Gymnasiums zum Clubbahnhof Ehrenfeld getingelt – der ersten Adresse, wenn es um Poetry-Slam in Köln und Umgebung geht –, um dort an dem von der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln initiierten und finanzierten Wettbewerb für Nachwuchspoeten teilzunehmen. Insgesamt traten 12 Slammer von insgesamt vier Schulen an; darunter auch das MEG. 

In zwei Workshops mit dem gefeierten und unglaublich sympathischen Universalpoeten Quichotte (Jonas Klee) konnten erste Blaupausen der Texte entstehen. Dass unsere Schule junge Nachwuchsdichter beherbergt, ist uns am MEG bereits bewusst; Köln weiß es seit Montag (10.07.17) auch. Wir dürfen voller Stolz verkünden, dass alle drei Slammer im oberen Drittel gelandet sind.

Wir gratulieren Caitlin Koch (Q1), die mit ihrem Text gezeigt hat, dass jegliche schulischen Inhalte im Alltag durchaus ihre Anwendung finden können. Das Publikum honorierte diese erfrischend optimistische Sicht auf das oft verunglimpfte Schulsystem mit einem Augenzwinkern und einer hohen Punktzahl.

Einen mehr als beeindruckenden und unglaublich mutigen Text präsentierte Florian Reimann (EF). Sein Text „Boys on their period“ handelt von nichts Geringerem als der Tatsache, dass das klassische Geschlechterbild von Mann und Frau in der Gesellschaft dringend überdacht werden sollte. Ein lauter und zugleich fragiler Text, der sich direkt in die Gehirnwindungen der Zuhörer schlich. Ein verdienter dritter Platz für einen Slam, der ein- und herausforderte.

Den zweiten Platz in diesem Wettbewerb holte sich Mileen Krebs. Ihr Text führte das Publikum tief in die Dunkelheit der menschlichen Seele und Psyche, in der schemenhafte Gestalten und Chimären begierig lauern, nur um im nächsten Atemzug lichtdurchflutete Räume und bildgewaltige Wortlandschaften beim Zuhörer entstehen zu lassen. Das Publikum ließ sich nur allzu gerne von dieser beeindruckenden Poesie an die Hand nehmen.

Ein großes Dankeschön geht zudem an unsere geliebte Band „Die drei namenlosen Vier“, die für die musikalische Unterhaltung sorgte. Nach den ersten Takten sind euch alle verfallen.

Wir dürfen auf Zukünftiges am MEG gespannt sein.

Thilo Hennicken

 

Ein Projekt der Deutschkurse der EF und Q1 von Frau Wolter

Am Abend des 29. Juni 2016 machten sich die beiden Deutsch-Kurse von Frau Wolter aus der EF und Q1 auf zum Staatenhaus in Köln-Deutz, in jenem die Kölner Oper derzeit gastiert und ihre Aufführungen spielt.

Wir, die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse von Frau Wolter, schauten uns gemeinsam die Oper „Fidelio“ an, deren musikalische Begleitung von Ludwig v. Beethoven komponiert wurde. Alexander Rumpf übernahm die musikalische Leitung. Das Libretto von Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke, nach Jean Nicolas Bouilly, hatte eine einzigartige Wirkung auf uns Zuschauer. Die Uraufführung fand 1805 im Theater in Wien statt. Diese Inszenierung spielt zur Zeit der Französischen Revolution und handelt von der Befreiung des politischen Häftlings Florestan durch seine Frau Leonore, diese sich als Mann verkleidet, um das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco zu erlangen. So gelingt es ihr, als Fidelio Zugang zum Kerker zu erhalten, so dass sie ihren Gatten der angekündigten Tötung entziehen kann. Die beiden schaffen es, den Gouverneur zu besiegen und der gerade angekommene Minister erkennt in Florestan einen alten Freund. Daraufhin lässt er den gesamten Kerker öffnen, so dass alle Gefangenen in die Freiheit entlassen werden. Wieder am Tageslicht feiert eine Menschenmenge das wieder vereinte Paar, womit die Oper „Fidelio“ endet. Nach der Vorstellung waren alle Schülerinnen und Schüler von der Musik, der Schauspielleistung und dem Gesang begeistert. Der Blick in eine alte Zeit, in der Freiheit ebenso kein alltäglicher Wert war, schärfte unseren Blick.

Die Opernreihe findet nach Bernsteins „Candide“ nun ihren Abschluss und wir freuen uns auf das kommende Schuljahr, in welchem das Projekt des Opern-ABO’s hoffentlich weiter Einklang im MEG finden wird. Unser besonderer Dank gilt Frau Wolter, die mit diesem Projekt den fächerübergreifenden Deutschunterricht greifbar machte und so auch unsere Kurse näher zusammenrücken ließ, auch stufenübergreifend. Herzlichen Dank!

Elisa Höber (EF) und Lena Kessel (Q1)

 

 „Abiwood – stolz wie Oscar“. So lautete das diesjährige Motto des Abiturjahrgangs. Und „stolz wie Oscar“ waren die 127 Schülerinnen und Schüler, die am 1.7. im LopLop-Garten des MEG ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen. Ein Viertel der Zeugnisse hatten einen Einser-Schnitt, wobei die Durchschnittsnote insgesamt bei 2,4 lag. Einmal wurde sogar das Traumergebnis von 1,0 vergeben.

Bei der Feier waren zahlreiche Gäste wie der Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag, die Dezernentin für Schule und Sport der Stadt Brühl, Stephanie Burkhardt, Schulleiter Berthold Phiesel sowie viele Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehemalige anwesend.

In seiner Festrede verglich Bürgermeister Freytag die Schulzeit der Abiturienten – passend zum Abimotto – mit einem Hollywoodfilm. Bei diesem spielten sie zwar die Hauptrolle, jedoch hätten im Hintergrund zahlreiche Drehbuchautoren und Regisseure beim Erfolg des Films mitgewirkt. Auch Herr Phiesel griff das Motto „Abiwood“ auf und verwies auf das bedeutende soziale Engagement, bei dem so viele des Jahrganges eine Hauptrolle gespielt hätten. Sei es im Rahmen von Schulveranstaltungen oder beim Projekt mit Flüchtlingskindern: Der Jahrgang habe sich außerordentlich engagiert und die Abiturientinnen und Abiturienten sollten sich ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere und für eine funktionierende Gemeinschaft zu engagieren, auch nach Verlassen des MEG erhalten.

Dass der Hollywood-Streifen der Abiturientia 2017 viele Elemente einer Komödie enthielt, wurde in den Ansprachen der Elternvertreterin, Frau Trimborn, der Stufenleitung (Herr Schmidt und Frau Kirst) sowie der Stufenvertretung (Nicolas und Gereon) deutlich. Die Tatsache, dass in der verhängnisvollen „Briefkasten-Affäre“ ein wichtiger „Kommunikationskanal von euch zu uns“ zerstört worden war, versuchte der Jahrgang durch die Vergabe von Oscars an die Lehrkräfte wieder gut zu machen. Aber auch die Abiturienten selbst erhielten Sonderpreise für ihre Leistungen: dieses Jahr in Mathematik, Physik, Philosophie und Französisch. Die gesamte Schulgemeinde des MEG wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten des Abschlussjahres 2017 alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

 

Der Känguru-Wettbewerb der Mathematik hat am MEG eine lange Tradition: Alle Sechstklässler sowie hervorragende Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen nehmen an diesem internationalen Wettbewerb teil. Und auch in diesem Jahr gab es etliche erfolgreiche Schülerinnen und Schüler, die mit Buch- und Spielpreisen sowie Experimentierkästen nach Hause gehen durften. Alle weiteren Teilnehmer erhielten zudem Urkunden und einen kleinen Knobelpreis.

Bei der feierlichen Ehrung der Preisträger in der Schulaula wies Schulleiter Berthold Phiesel auf die Bedeutung der Mathematik für das spätere Berufsleben hin – ein wichtiger Grund, warum das MEG einen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer legt.

In diesem Jahr gelang es, 4 dritte Preise und 2 zweite Preise zu gewinnen. Den Vogel abgeschossen hat ein Schüler mit einem überragenden Ergebnis von 108 Punkten und einem verdienten 1. Preis.

Allen Preisträgerinnen und Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch!

 

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