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 „Abiwood – stolz wie Oscar“. So lautete das diesjährige Motto des Abiturjahrgangs. Und „stolz wie Oscar“ waren die 127 Schülerinnen und Schüler, die am 1.7. im LopLop-Garten des MEG ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen. Ein Viertel der Zeugnisse hatten einen Einser-Schnitt, wobei die Durchschnittsnote insgesamt bei 2,4 lag. Einmal wurde sogar das Traumergebnis von 1,0 vergeben.

Bei der Feier waren zahlreiche Gäste wie der Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag, die Dezernentin für Schule und Sport der Stadt Brühl, Stephanie Burkhardt, Schulleiter Berthold Phiesel sowie viele Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehemalige anwesend.

In seiner Festrede verglich Bürgermeister Freytag die Schulzeit der Abiturienten – passend zum Abimotto – mit einem Hollywoodfilm. Bei diesem spielten sie zwar die Hauptrolle, jedoch hätten im Hintergrund zahlreiche Drehbuchautoren und Regisseure beim Erfolg des Films mitgewirkt. Auch Herr Phiesel griff das Motto „Abiwood“ auf und verwies auf das bedeutende soziale Engagement, bei dem so viele des Jahrganges eine Hauptrolle gespielt hätten. Sei es im Rahmen von Schulveranstaltungen oder beim Projekt mit Flüchtlingskindern: Der Jahrgang habe sich außerordentlich engagiert und die Abiturientinnen und Abiturienten sollten sich ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere und für eine funktionierende Gemeinschaft zu engagieren, auch nach Verlassen des MEG erhalten.

Dass der Hollywood-Streifen der Abiturientia 2017 viele Elemente einer Komödie enthielt, wurde in den Ansprachen der Elternvertreterin, Frau Trimborn, der Stufenleitung (Herr Schmidt und Frau Kirst) sowie der Stufenvertretung (Nicolas und Gereon) deutlich. Die Tatsache, dass in der verhängnisvollen „Briefkasten-Affäre“ ein wichtiger „Kommunikationskanal von euch zu uns“ zerstört worden war, versuchte der Jahrgang durch die Vergabe von Oscars an die Lehrkräfte wieder gut zu machen. Aber auch die Abiturienten selbst erhielten Sonderpreise für ihre Leistungen: dieses Jahr in Mathematik, Physik, Philosophie und Französisch. Die gesamte Schulgemeinde des MEG wünscht allen Abiturientinnen und Abiturienten des Abschlussjahres 2017 alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

 

Der Känguru-Wettbewerb der Mathematik hat am MEG eine lange Tradition: Alle Sechstklässler sowie hervorragende Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen nehmen an diesem internationalen Wettbewerb teil. Und auch in diesem Jahr gab es etliche erfolgreiche Schülerinnen und Schüler, die mit Buch- und Spielpreisen sowie Experimentierkästen nach Hause gehen durften. Alle weiteren Teilnehmer erhielten zudem Urkunden und einen kleinen Knobelpreis.

Bei der feierlichen Ehrung der Preisträger in der Schulaula wies Schulleiter Berthold Phiesel auf die Bedeutung der Mathematik für das spätere Berufsleben hin – ein wichtiger Grund, warum das MEG einen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer legt.

In diesem Jahr gelang es, 4 dritte Preise und 2 zweite Preise zu gewinnen. Den Vogel abgeschossen hat ein Schüler mit einem überragenden Ergebnis von 108 Punkten und einem verdienten 1. Preis.

Allen Preisträgerinnen und Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch!

 

Am Montag, den 12.06. findet von 18 – 20 Uhr ein Poetry-Slam im LopLop-Garten statt.

Gefördert und gesponsert wird diesen Projekt von der Sparkasse. Neben den Sponsoren wird auch der bekannte Slammer Quichotte anwesend sein.

Der oder die Gewinner/in wird am 10. Juli an einem Slam in Clubbahnhof Ehrenfeld teilnehmen. Wir laden alle Interessierten zu dieser Veranstaltung herzlich ein.

Mit einem bunten und kurzweiligen Programm gestaltete die Jahrgangsstufe Q1 in einer Revue ihre Sicht auf "Our Generation". Band, Chor, vokale und instrumentale Solisten, Lyrik, Theatereinlagen und Dance Performance sorgten für viel Beifall und anspruchsvolle, bisweilen humorvolle, bisweilen nachdenkliche Unterhaltung. Hut ab vor so viel Engagement einer Jahrgangsstufe, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, einen Teil der hohen Kosten für Abiturfeier und Abiturball im nächsten Jahr mit dieser Veranstaltung mit freiem Eintritt zu finanzieren. Den Bitten um eine Spende für diesen Zweck wurde daher von vielen Besuchern ein und großzügig entsprochen. Den Hut vor so viel Ideenreichtum und Energie mag der arglose Betrachter erst recht ziehen, wenn er bedenkt, dass die Aufführung an zwei aufeinander folgenden Abenden mitten in der Schulwoche stattfand und unter den Bedingungen des achtjährigen Bildungsgangs G8 in intensiver, monatelanger Vorbereitungszeit entstand  - neben den Verpflichtungen, die Leistungs- und Grundkurse mit ihrer ungezügelten Stofffülle, Arbeitsgemeinschaften und Klausuren im Qualifikationsbereich des Abiturs für die Beteiligten mit sich bringen. So wirkte mancher nach vollbrachter Tat, mancher auch zuvor schon etwas müde - aber glücklich. Zum Gelingen kann man nur gratulieren.

 

Halten Sie sich den 29. und 30. März in Ihrem Terminkalender frei, denn an diesen beiden Abenden können Sie die Revue der Jahrgangsstufe Q1 miterleben! Diese findet um 19 Uhr in der Aula des MEGs statt.

Die Jahrgangsstufe Q1 hat sich dieses Jahr dazu entschlossen, als Teil der Vorfinanzierung des Abiballs eine Revue zu organisieren, bei der Schüler und Schülerinnen unter dem Motto „Our Generation“ schauspielern, musizieren und eigene Texte vortragen. Da der Eintritt frei ist, würden wir uns sehr über Spenden freuen, damit wir dann im nächsten Jahr einen schönen Abiball feiern können.

Wie bei den meisten Abendveranstaltungen des MEGs gibt es auch bei dieser ein reichhaltiges Buffet, zu dem wir sie gerne einladen möchten.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Inhalte versus Populismus: Welcher Weg ist erfolgreicher?

Unter diesem Motto stand die von der SV initiierten und unter der Leitung von Herrn Wolny und Herrn Kopplin organisierte Podiumsdiskussion in der Aula am 20.03.2017. Geladen und gekommen waren namhafte Politiker aller Parteien, die laut Umfragen im Landtag vertreten sein könnten:

Hans Decruppe (Die Linke) 

Dagmar Andres (SPD)

Johannes Bortlisz-Dickhoff (Bündnis 90/ Die Grünen)

Gregor Golland (CDU) Ralph Bombis (FDP)

Franz Pesch (AfD)

Die mit hohem technischen Aufwand gestaltete Diskussion begann zunächst mit einem Kurzfilm zum Thema Populismus, in dem der Begriff genauer erläutert wurde. In dem folgenden Kennenlernspiel erfuhren die Schülerinnen und Schüler dann, dass die Vorbilder auf der Bühne alle schon einmal die Schule geschwänzt und einen Strafzettel bekommen hatten, was die anfängliche Distanz zwischen Schülern und Politikern schnell spürbar verringerte. Dann stellte das Moderatorenteam (Jan Cibura, Sarah El-Zayat, Anita Mosavi-Lamoki) auch schon die erste Frage, die alle Anwesenden brennend interessierte: „G8 oder doch lieber G9?“ Bereits in der ersten Runde wurden die unterschiedlichen Sichtweisen sehr deutlich: Während die Kandidaten der AfD und der Linken sich klar für eine Rückkehr zu G9 positionierten, plädierten die anderen Parteien für eine „sowohl-als-auch“-Lösung, wobei hier noch differenziert wurde bei der Frage, ob jede Schule sich entscheiden sollte oder beide Modelle innerhalb einer Schule existieren sollten. Auch bei der Frage nach der Digitalisierung der Schulen wurden ganz unterschiedliche Sichtweisen deutlich. Die Politiker warfen hier auch neue Fragen auf, wie: Ist die Digitalisierung in der Hand weniger, großer Unternehmen eine Gefahr für die Demokratie? Wie soll der Ausbau des Breitbandnetzes finanziert werden? Brauchen wir ein öffentlich finanziertes Netz?

Die Moderatoren achteten immer wieder penibel darauf, dass einzelne Redeanteile nicht zu stark überwogen. Die Sprechzeit jedes einzelnen der Kandidaten wurde gestoppt und war stets für alle sichtbar. Zwischendurch wurde den Schülern im Publikum die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren kritischen Fragen zu Wort zu melden. Hiervon machten sie auch regen Gebrauch und zeigten so, welche Themen ihnen besonders am Herzen lagen.

Auch zum zweiten Themenkomplex, zur inneren Sicherheit, wurde lebhaft debattiert. Mehr Kameraüberwachung forderte hier Gregor Golland von der CDU. Das helfe, Straftaten zu vermeiden und Täter schneller zu identifizieren. Herr Bombis von der FDP forderte einen Gesamtansatz, der nicht auf Überwachungsmaßnahmen beschränkt ist. Franz Pesch von der AfD beklagte, Intensivtäter würden nicht immer geschnappt und bestraft, was eine heftige Reaktion von Herrn Decruppe (Die Linke) provozierte: „Das ist Unsinn! Und das ist populistisch! Die Kriminalität hat in Deutschland in den letzten Jahren abgenommen.“ Leider wurde auf den Unterschied zwischen einer allgemeinen Kriminalitätsstatistik und dem möglicherweise doch kritikwürdigen Umgang mit Intensivtätern, der zuletzt immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, nicht mehr differenzierend eingegangen. Herr Bortlisz-Dickhoff entgegnete aber, es sei schon ein Behördenversagen, wenn sich Straftäter mit 14 verschiedenen Identitäten durch Europa bewegten.

Für heitere Momente sorgte das Kärtchenspiel: Die Politiker sollten ihr Kärtchen hochhalten, wenn sie bestimmten Zitaten aus Wahlprogrammen zustimmen. Es zeigte sich deutlich: Nicht jeder kannte sein Wahlprogramm auswendig.

Am Ende schloss Schülersprecher Jan Cibura die Debatte mit den Worten: „Wir wollten heute offen, konkret, tolerant und ehrlich ins Gespräch kommen, denn politische Debatten sollten auf der Basis des Grundgesetztes und des Respekts voreinander stattfinden.“ Dieses Ziel wurde erreicht und es wurde deutlich, dass der Weg des offenen Meinungsaustauschs der erfolgreiche ist.

 

 

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