Zum zehnten Mal wurden am Montag, den 14. Juni 2021 im Rahmen einer kleinen Feier die Förderpreise des Max-Ernst-Gymnasiums für dauerhaft hervorragende Leistungen und schulisches Engagement verliehen. Da auf Grund der Pandemie im letzten Jahr keine Preise übergeben wurden, konnten in diesem Jahr zusammen mit den VorjahrespreisträgerInnen insgesamt acht Preise überreicht werden. Mit den ihnen werden Schülerinnen und Schüler geehrt, die sich durch besondere Begabungen, herausragende Leistungsbereitschaft und ausgezeichnetes persönliches Engagement verdient gemacht haben. Zugleich sollen es Preisträger sein, die sich intensiv für das soziale Miteinander und die Ziele der Schule über den Unterricht hinaus einsetzen. Sie sollen zur Motivation für weiteres Lernen, Studieren und Arbeiten für die Gemeinschaft beitragen. Die Preise sind mit 300 Euro dotiert. Die Auswahl der Preisträger aus den Nominierungen trifft ein Gremium, das sich aus jeweils einem Vertreter der Schulleitung, des Lehrerkollegiums, der Schulpflegschaft, der SV und der Spender zusammensetzt.

Für die festliche Atmosphäre sorgten insbesondere die musikalischen Einlagen von SchülerInnen aus Orchester und Band des MEG. Zur Eröffnung wurde mit einem Satz für zwei Geigen von Antonio Vivaldi, begleitet von Herrn Schleimer-Schmitz am Klavier, ein Werk der Kammermusik dargeboten, während den Ausklang eine Version des Jazz-Standards "Caravan" bildete.

Wegen der Corona-Epidemie konnte trotz sinkender Fallzahlen die Preisverleihung nur in Anwesenheit weniger Gäste und der Preisträger selbst stattfinden. Schulleiter Wolfgang Schulz begrüßte besonders die anwesenden Vertreter der Lernpartner:

  • für den Vorstand des Rotary Club Brühl Herrn Dr. Pascal Scherwitz,
  • für den Lernpartner des Gymnasiums Kreissparkasse Köln aus der Filialleitung in Brühl Herrn Grathwohl,
  • für den Lernpartner des Gymnasiums die YNCORIS GmbH & CO KG (ehemals InfraServ Knapsack GmbH) Herrn Dirk Borkenhagen,
  • für den Verein der Freunde und Förderer des Max-Ernst-Gymnasiums den Vorsitzenden Herrn Nohl, Frau Fehling und Frau Bökamp.

Für die Förderpreise 2021 wurden nominiert und ausgewählt:

  • im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich Henry Maxton und Jonas Zimmermann aus der Jgst. Q2
    Der Preis wird gestiftet vom Rotary Club Brühl.
  • im sprachlich-musisch-künstlerischen Bereich Annalina Asvany aus der Jgst. Q1 und Emilie Kühl aus der Jgst. Q2.
    Der Preis wird gestiftet von der Kreissparkasse Köln.
  • im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich: Jasper Maxton gemeinsam mit Jonas Zimmermann aus der Jgst Q2 und Franziska Gothe
    Der Preis wird gestiftet von der YNCORIS GmbH & CO KG.
  • für besonderes schulisches Engagement:  Henry Maxton, Almut Sann aus der Jgst. Q2 und Maik Cibura.
    Der Preis wird gestiftet vom Förderverein.

In seiner Rede betonten Schulleiter Schulz, dass Noten auf den Zeugnissen nur unvollständig widerspiegelten, was im Laufe eines Schuljahres gemeinsam in Gruppen oder von Einzelnen geleistet wird. Die vielfältigen Aktivitäten der PreisträgerInnen am Max-Ernst-Gymnasium, gingen weit über den Pflichtunterricht hinaus. Durch ihr besonderes Engagement trügen viele Schülerinnen und Schüler in vorbildlicher Weise zum Gelingen des Schullebens bei. Die Förderpreise sollen dieses Engagement besonders würdigen.

 

 

Ehrung der PreisträgerInnen 2021 am MEG

Bereits zum zweiten Mal fand der Känguru-Wettbewerb am MEG coronabedingt nur online statt. Nichtsdestotrotz haben dieses Jahr insgesamt 111 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis Q1 erfolgreich teilgenommen!

In einer großen Videokonferenz fand die Ehrung der PreisträgerInnen statt; die Preise wurden von Organisatorin Frau Buncic „virtuell“ überreicht. Zuvor hatte der stellvertretende Schulleiter, Herr Melzer, die Schülerinnen und Schüler beglückwünscht und sie motiviert, sich auch in Zukunft im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu engagieren und die vielfältigen MINT-Angebote der Schule wahrzunehmen.

Die geehrten PreisträgerInnen sind Vanessa Yang (6e, 3. Preis), Calu Kreit Peres (5b, 2. Preis), Nico Rahßkopff (6b, 2. Preis), Elias Osseux (6b, 2. Preis) sowie Jonathan Fritz (6b, 1. Preis).

Zudem erhielt die Klasse 6b einen Sonderpreis für die meisten TeilnehmerInnen; die Klasse 6e erhielt den Sonderpreis für den besten Punktedurchschnitt.

Allen TeilnehmerInnen einen herzlichen Dank für die Teilnahme und allen PreisträgerInnen einen ganz herzlichen Glückwunsch!

 

In der Woche vom 10.-14.5. werden jeden Abend von 19:05-20:00Uhr auf dem KIRAKA die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5b (Hr. Haaker/ Fr. Stauf) zu hören sein.

 

Heute haben wir begonnen. Die KiRaKa-Reporterin Christina Pannhausen hat sich mit den Kindern per Video-Konferenz. Dabei haben sie gemeinsam die Aufnahmen geplant, die sie dann mit Herrn Haaker machen.

 

Auf was dürft ihr in der KIRAKA Woche gespannt sein:

  • Am Montag stellen die Kinder das MEG kurz vor und starten in die MEG Kiraka-Woche
  • Am Dienstag erfahrt ihr, was die Kinder aktuell so beschäftigt. Ihre Gedanken und Meinungen zum Thema: "Was kann man eigentlich im Frühling trotz Corona alles machen." In der Umfrage könnt ihre die Antworten auf diese Frage hören.
  • Am Mittwoch wählen die Kinder Nachrichten aus, schreiben sie auf und sprechen sie selbst ins Mikrofon. Ihr könnt sie dann hier auf kiraka.de hören. Außerdem bereiten sie Rätsel vor. Mitraten könnt ihr in der Sendung auf WDR 5 dann auf jeden Fall auch!
  • Am Donnerstag läuft im KiRaKa eine Reportage mit den Kindern aus dem MEG. Ihr wollt wissen zu welchem Thema? Dann hört rein.
  • Am Freitag spielen einige Kinder live in der Radiosendung das KiRaKa-Ratespiel. Und ihr könnt alle mitraten, wenn ihr wollt!

 

Auch wenn das WDR-Team nicht wie gewohnt vor Ort ist - die Schülerinnen und Schüler gestalten die ganze Woche das Programm mit. Lasst euch überraschen und hört rein.

 

Wie und wo kann ich hören?

 

Im WDR5 Livestream im Netz auf kiraka.de und wdr5.de und  https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/index.html bzw.

https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/wir/sendungen/freitag-heute-im-kiraka-100.html 

 

oder analog: im Radio WDR 5

 

oder zeitlich noch länger abrufbar: https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/kiraka-on-demand-100.html 

 

Viel Spaß beim Hören!

 

“Oscar ist tot, weil ich nichts dagegen gemacht habe.” Mit diesem Satz beginnt das Buch “La chaleur” (dt: die Hitze) des französischen Autors Victor Jestin, welches wir im Unterricht des LK Französisch bei Frau Lorenzen gelesen haben.

Weil wir auch nach einigen Diskussionen noch zu viele offene Fragen hatten, haben wir dem Autor kurzerhand geschrieben- per Brief. 

Als dann nach ein paar Wochen tatsächlich eine Antwort kam, waren wir selbst sehr überrascht. Damit hatten wir kaum zu rechnen gewagt. Seine positive Rückmeldung auf unseren Brief freute uns alle aufgrund der aktuellen Situation umso mehr. Am 25. März 2021 durfte unser Französisch LK den jungen Autor dann kennenlernen.

Wir bereiteten Fragen vor und verabredeten uns mit Jestin über Zoom. So saßen wir Donnerstagmittag alle im Schlafanzug (Mottowoche) vor unseren Laptops/Handys und waren aufgeregt, ihn nun kennenzulernen. Zwei weitere Französischlehrerinnen schalteten sich dazu, um dieses besondere Ereignis miterleben zu können.

Für gut eine Stunde sprachen wir mit dem noch sehr jungen Autor – er ist erst 27 - und alle waren daraufhin sehr beeindruckt von ihm. Auf jede Frage, die wir stellten, bekamen wir eine ehrliche und persönliche Antwort. So teilte er uns auch seine tiefgründigen Gedanken zu vielen Themen mit, was das ganze Interview nochmals spannender machte. Es war unglaublich, wie viel Jestin von sich selbst und seinem Leben preisgab, von seinem Liebesleben bis zu den großen Enttäuschungen seiner Kindheit.

Zudem schien er auch interessiert an uns zu sein. Beispielweise wollte er von uns wissen, ob wir ebenfalls in irgendeiner Art schrieben oder etwas mit Literatur zu tun hätten. Er zeigte uns, wie und wo er arbeitet und erzählte uns von seinem Alltag als Autor. Insgesamt erfuhren wir also nicht nur mehr über den gelesenen Roman, sondern über Jestin selber, seine Ansichten zum Leben und seine Person an sich.

Am Schluss des Gesprächs lud er uns auch direkt zu einem weiteren Interview ein, um seinen bald erscheinenden zweiten Roman zu besprechen.

Dieses Interview war eine tolle Abwechslung zu dem monotonen Corona-Alltag und hat uns Hoffnung auf eine bessere Zeit gegeben, in der man solche Veranstaltungen auch wieder live stattfinden lassen kann.

 

Emilie Kühl, Rabea Mein für den LK-Französisch der Q2

Mathematik-Olympiade 2020/21: 13 PreisträgerInnen vom MEG

In diesem Jahr fand die Regionalrunde der renommierten Mathematik-Olympiade digital statt. Eine Rekordzahl von 13 Schülerinnen und Schülern des MEG hatte sich durch eine gelungene Hausarbeit in der ersten Runde für diese zweite Runde qualifiziert - und auch dort waren
die NachwuchsmathematikerInnen erfolgreich: ein erster Platz, drei zweite Plätze, vier dritte Plätze und mehrere Anerkennungen gingen an Marlene Elbracht, Leyli Farsi, Gero Fischer, Nora Gabriel, Alicia John-Lewis, Luca Kreit Peres, Lisa Pauer, Johannes Wilms (alle Jgst. 5), Carlotta Cordella, Hannah Kubinetz, Anna Maria Theolis (alle Jgst. 6), Karlotta Loewenhaupt (Jgst. 7) sowie Annalina Asvany (Q1).

Herzlichen Glückwunsch!

Im März wartet mit dem Känguru-Wettbewerb der Mathematik schon das nächste mathematische Highlight auf das MEG.

Die Deutsche Mathematik-Olympiade findet seit 1991 bundesweit statt (vorher DDR-Olympiade) und ist ein jahrgangsstufenübergreifender Schulwettbewerb in mehreren Runden. Schirmherr ist der Bundespräsident, Veranstalter der Mathematik-Olympiaden e.V. Über 200.000 Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich an der ersten Runde (Schulrunde) teil, von wo aus die Besten zur Regional-, Landes- und letztendlich Bundesrunde weitergeleitet werden.

 

Endzeitstimmung am MEG? 
 
Am 25.06. fand unter Einhaltung besonderer Vorgaben die feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse am MEG statt. Aufgeteilt in verschiedene Gruppen, wurden den Abiturientinnen und Abiturienten des Corona-Jahrgangs 2020 im feierlich geschmückten LopLop-Garten und der festlich gestalteten Aula die Abschlüsse überreicht. Auch dieses Jahr würdigten Bürgermeister Dieter Freytag und die Vertreterin der Schulpflegschaft Maria Wächter in ihren Abschlussreden die Absolvent/-innen. Schulleiter Wolfgang Schulz verglich das Jahr 2020 mit den goldenen 20er Jahren, in denen Schein und Sein, Armut und Reichtum, Untergang und Wohlergehen so nah beieinander gestanden hätten: „ 2020 bezeichnet das Jahr, in dem Ihr euren Abschluss erworben habt – zweimal die 20 – doppelt verrückte Zeiten.“ Auch der Vergleich mit der Irrfahrt des Odysseus lag nahe: „ Nach Jahren des Lernens und Schauens, des Fragens und Entdeckens, des Nichtwissens auch, standen wir gemeinsam am Tor zu einer neuen Zeit: Unbekannt der Gegner, groß die Unsicherheit, nur die Folgen für jeden schienen klar: Endzeitstimmung.“
 
Jedoch herrschte keine Endzeitstimmung im klassischen Sinne. Trotz der Auflagen und Abstandsgebote konnte ein würdiger Abschied gefeiert werden, nachdem Abigag und Mottowoche bereits ausgefallen waren. Und die Abiturientinnen und Abiturienten erhielten kein Abitur zweiter Klasse. Im Gegenteil: Sie haben ganz besonders bewiesen, dass sie mit neuen, herausfordernden Situationen umgehen, schwierige und belastende Zeiten bestehen und neue Wege beschreiten können. Dazu gratulieren wir der Abiturientia 2020 ganz herzlich!
 

 

 

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