Marleen Maxton aus der 9d gewinnt „Mädchen und Technik-Preis“

Die Ansicht, dass Mädchen mit Technik nix am Hut haben, ist doch ein Vorurteil“, meint Marleen Maxton aus der 9d. „Technik und Naturwissenschaften sind halt von Männern dominiert – noch zumindest!“ Die Schülerin ist sich sicher, dass sie später einmal etwas im Bereich Mathe oder Informatik machen möchte. „Programmiererin vielleicht, für Simulationen von Windkanälen oder für Flugsimulatoren. Aber erst mal Mathe studieren“.

Marleen ist auf dem besten Weg dorthin, denn sie ist die diesjährige Preisträgern des „Mädchen und Technik-Preises“. Die Auszeichnung wird im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Siemens-AG verliehen an die Jahrgangsbesten in den naturwissenschaftlichen Fächern. Da Marleen außer einer Zwei in Praktischer Philosophie nur Einsen auf dem Zeugnis hat, wurde ihr die Urkunde auf der Veranstaltung zur Verleihung der Förderpreise übergeben. Die Preisträgerin war ziemlich überrascht; Sie hatte erst kurz vor der Ehrung davon erfahren.

Als Anerkennung für ihre ausgezeichneten Leistungen nicht nur, aber insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern, erhält Marleen einen E-Book-Reader, der von unserem Lernpartner, der Siemens-AG, gestiftet wird. Den Reader kann sie gut gebrauchen: „Meine Eltern haben einen anderen Reader, der spiegelt aber viel zu sehr. Dieser hier ist besser.“ Auch in den Sommerferien dürfte Marleen somit gut mit Lesestoff versorgt sein. Der Reader hat ausreichend Speichplatz für jede Menge Fachliteratur.

Redaktion Megafon

Mathematik und Sport –
Teilnahme am Köln-Bonner Mathematikturnier im Oktober 2013

Mathematik und Sport – dies war das Thema des diesjährigen Köln-Bonner Mathematikturniers, das nun schon zum 6. Mal zeitgleich mit dem Turnier an der Radboud Universität Nimwegen stattfand. Gemeinsam mit weiteren 430 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern von 86 Gymnasien und Gesamtschulen aus vier verschiedenen Bundesländern konnten auch wir feststellen, dass Mathematik als Mannschaftssport betrieben werden kann. Gerade dieser gemeinschaftliche Charakter hebt das Matheturnier von anderen Wettbewerben im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich ab. In einer Art Staffel wurden im Vormittagsbereich Aufgaben aus verschiedenen Bereichen gelöst. Für jede richtig gelöste Aufgabe gab es entsprechende Punkte. Um die Konkurrenz im Auge behalten zu können, wurden während des Wettkampfes die Punktestände aller Teams auf großen Tafeln angezeigt. Um eine Idee zu bekommen, um welche Aufgabentypen es sich handelt, haben wir Euch mal eine Aufgabe mitgebracht (die wir selbstverständlich richtig gelöst haben):
Wir teilen 2009 durch eine einstellige positive ganze Zahl n und erhalten als Rest 5. Welchen Rest erhalten wir, wenn wir 2013 durch n teilen?

Nach einem etwas chaotischen, aber dennoch leckeren Essen in der Mensa ging es in den Nachmittagswettbewerb. Die Themen waren Mathematik und Sport und dabei insbesondere die beiden Sportarten Fußball und Springreiten. Zum Beispiel ging es um Jürgen Klopp, Trainer des Fußballvereins Borussia Dortmund, der während einer Länderspielwoche nur 6 Fußballer bei seinem Training hat. Er möchte fünf Übungen trainieren lassen, die jeweils in Duos ausgeführt werden müssen. Dabei soll jeder Spieler mit jedem anderen Spieler genau eine Übung ausführen (jede Übung nur einmal). Dieses Problem kann mit Hilfe von Graphentheorie und Wahrscheinlichkeitsrechnung beantwortet werden. Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein Thema, das die meisten von Euch aus dem Unterricht kennen. Um uns in das Thema Graphentheorie einzuarbeiten, erhielten wir Vorbereitungsmaterial, das wir auch als Nachschlagewerk nutzen durften.
Vor der Siegerehrung hörten wir noch einen Vortrag von Dr. Axel Schüler vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig über die Bedeutung der Mathematik im Sport, z.B. beim Monitoring oder der Optimierung von Trainingsabläufen.
Nach der Siegerehrung machten wir uns auf den Rückweg nach Brühl. Wir erreichten zwar keinen der vorderen Plätze, aber sowohl in der Mathematik als auch im Sport gilt: Dabei sein ist alles!
Auch wenn unser Start in das Turnier etwas suboptimal verlief und unsere Gruppengröße auf die Hälfte zusammenschmolz, so können wir nur sagen, dass die Teilnahme wirklich großen Spaß gemacht hat und wir nur allen empfehlen können, dort teilzunehmen. Vielen Dank auch an den Förderverein, der uns durch die Übernahme der Fahrtkosten gesponsert hat.

 

 

 

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