250 Schüler musizierten im Weihnachtskonzert
 
Am Donnerstag und Freitag (5.12. und 6.12.) fanden an zwei Abenden in der bis auf den letzten Stehplatz besetzten Aula des Brühler Max-Ernst-Gymnasiums die alljährlichen Konzerte „Musik im Dezember“ statt. Der Andrang auf die begehrten Tickets überstieg leider das zur Verfügung stehende Angebot.
 
Denn dieses Jahr wurden die Konzerte besonders spektakulär. Nicht nur die bemerkenswerte Anzahl von insgesamt 250 musizierenden Schüler/innen, sondern auch die für ein Schulkonzert außergewöhnliche musikalische Qualität der Darbietungen von Chören, Bands und dem Sinfonie-Orchester brachten die Besucher zum Staunen. Wie jedes Jahr waren Schüler/innen aller Stufen beteiligt: Von den Sextanern, die erst seit Sommer an der Schule sind, bis zu denen, die im Frühjahr ihr Abitur machen werden.
 
Das Spektrum der auf hohem Niveau dargebotenen Musikrichtungen reichte von der Klassik bis zu einer aktuellen Rap-Interpretation, die sogar dem Berichterstatter, der kein Freund dieser Richtung ist, sehr gut gefallen hat. Dass dieser Abend den Besuchern und aktiven Mitwirkenden der "Musik im Dezember" ebenfalls besondere Freude gemacht hat, fand selbiger noch auf der Straße bestätigt, als von den durch die Kälte nach Hause Strebenden immer wieder Melodieen des Abends gesummt oder leise gepfiffen wurden. Ein schöner Nachklange dieses schönen Abends.
 
 

Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit der Oper Köln

21 Schülerinnen und Schüler des Brühler Max Ernst Gymnasiums sowie 5 Schülerinnen und Schüler des erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasiums Brühl sind bei der neuen Inszenierung von „Carmen“ an der Kölner Oper als Kinderchor und in weiteren darstellenden Rollen zu sehen und hören. Nach der erfolgreichen Kooperation zwischen dem MEG und der Kölner Oper bei „Street Scene“ im Frühjahr 2019 wurden die Brühler Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Barbara Buncic, Musiklehrerin am MEG, angefragt, bei der weltweit erfolgreichsten Oper – „Carmen“ von Georges Bizet – erneut mitzuwirken.

Die moderne, „gegen den Strich gebürstete“ Inszenierung (so der Kölner Stadt-Anzeiger) der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier wird von der Presse gefeiert – ebenso wie die musikalische Leistung von Solisten, Chören und Gürzenich-Orchester unter der Leitung von Claude Schnitzler.

Aufführungen mit Brühler Mitwirkung sind am:

Donnerstag, 14.11., 19.30h; 
Mittwoch, 20.11., 19.30h;
Donnerstag, 28.11., 19.30h; 
Sonntag, 1.12., 18h;  
Sonntag, 15.12., 18h;
Freitag, 20.12., 19.30h; 
Donnerstag, 26.12., 16h;
Sonntag, 5.1., 16h;
Dienstag, 7.1., 19.30h.

Mehr Infos und Tickets unter: https://www.oper.koeln/de/programm/carmen/4830

 

Erstmals haben in diesem Jahr 12 Sängerinnen und Sänger des Mittelstufenchores am MEG an der Kölner Oper mitgewirkt! Nach einer kompakten und sehr intensiven Probenphase im Frühling wirkten die Kinder als Straßenkinder bei vier Aufführungen von Kurt Weills „Street Scene“ im Staatenhaus in Köln-Deutz mit. Von diesem unvergesslichen Erlebnis berichtet Milena Gies und Mona Protoschill aus der 6. Klasse.Copyright: Paul Leclair

In der Oper „Street Scene“ von Kurt Weill geht es um die Bewohner eines großen Mehrfamilienhauses in einem Einwandererviertel in New York im Jahr 1938. Kurt Weill war selbst aus Deutschland in die USA ausgewandert und wollte nicht nur von den Reichen und den schönen Seiten des Lebens in New York erzählen. Deshalb spielt das Stück in einer ärmeren Gegend. Die Handlung dreht sich vor allem um die Familie Maurrant: Mrs. Maurrant hat wegen ihrer unglücklichen Ehe eine Affäre mit dem Milchmann. Am Ende der Oper erwischt ihr aggressiver und betrunkener Ehemann sie und erschießt die beiden.

Unter der Leitung von Frau Buncic haben 12 Schülerinnen und Schüler des MEGs bei vier Aufführungen an der Oper Köln im Kinderchor und als Statisten mitgewirkt. Unseren großen Auftritt hatten wir am Anfang des zweiten Aktes. Als „Street Kids“ haben wir zu einem einstudierten Fangspiel gesungen. Das Spiel endete in einer Prügelei. Daneben hatten wir kleinere Auftritte als Kinder, die auf der Straße malen, spielen, Eis essen und die Ereignisse verfolgen. Eine von uns hatte sogar eine „richtige“ Rolle mit Text und einem Gesangssolo.

Dafür haben wir oft geprobt. Das war spannend – z. B. weil die Regisseurin und die Choreographin nur Englisch sprachen. Deshalb gab es einen Dolmetscher und außerdem einen Dialect Coach, der mit uns den echten „New York Accent“ geübt hat. Alle Mitwirkenden waren sehr nett zu uns. Für die Proben mussten wir einen Teil unserer Osterferien opfern – es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Bei der Oper geht es professionell zu: Für die Kostüme hat eine Schneiderin erst von jedem die Maße genommen, dann wurde genäht und schließlich gab es einen extra Termin für die Kostümanprobe.  

Nachdem wir unser Gesangsstück am MEG geübt hatten, sind wir für die ersten szenischen Proben nach Hürth gefahren, wo eine Probebühne aufgebaut war. Die Hauptproben mit den anderen Darstellern und dem Orchester fanden im Staatenhaus in Köln-Deutz statt, wo später auch die Aufführungen waren.

An den Tagen unserer Auftritte haben wir uns ganze drei Stunden vor Beginn der Aufführung getroffen, um uns auf den Weg zu machen. Im Staatenhaus sind wir durch den Künstlereingang in die Garderobe für den Kinderchor gegangen und haben dort die Kostüme angezogen. Danach ging es in die Maske – auch für die Jungs. Dort wurden wir frisiert. Da wir Straßenkinder gespielt haben, waren die Frisuren extra unordentlich und uns wurde brauner Puder auf Gesicht, Arme und Beine gepinselt. Zum Schluss kam das Schweißgel drauf, denn das Stück spielt im Hochsommer bei 40 °C.

Vor den Auftritten haben wir uns eingesungen und unser Gesangsstück noch einmal geprobt – trotzdem waren wir jedes Mal ein bisschen nervös. Es hat aber immer geklappt und wir haben nach unseren Auftritten sogar Szenenapplaus bekommen: Ein tolles Gefühl, wenn das ganze Publikum (in dem natürlich auch unsere Eltern saßen) begeistert klatscht! Für uns war es ein einzigartiges Erlebnis.

Wer noch mehr von diesem tollen Projekt sehen oder hören möchte, kann dies hier tun:

https://www.oper.koeln/de/programm/street-scene/4064

https://www.youtube.com/embed/8OwDlqn7oHU?vq=hd720&color=white&rel=0&autoplay=1

Copyright für das Foto: Paul Leclaire

 

Über 200 Schüler/innen, Ehemalige und Lehrer/innen musizieren zusammen

Am 16.05. und 17.05. fand jeweils um 19:00 Uhr am Max-Ernst-Gymnasium das traditionelle Frühlingskonzert statt. Über 200 Schüler/innen haben unter der Leitung von den Musiklehrern und Musiklehrerinnen Katja Leschinsky, Annegret Palmen-Lamotke, Bela Kassan, Barbara Buncic, Armin Kempkens, Klaus-Jürgen Schleimer-Schmitz und Jonas Tekath gemeinsam musiziert und abgerockt und mit einer lebhaften und abwechslungsreichen Show den Frühling gefeiert. Das von Veronika Reichenberger und Antonio Vladimirov moderierte Konzert hatte einiges zu bieten: Orchester und der Chöre der Jahrgangsstufen 5 bis 9 hatten ebenso einen Auftritt wie die Big Band, das Schulorchester und der Oberstufenchor. Neben fetzigen und modernen Klängen von Alice Merton (No Roots), Namika (Lieblingsmensch) oder den Wise Guys erfreuten auch farbenfroh inszenierte und auf hohem musikalischem Niveau gespielte Stücke aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und aus der Romanze von Ludwig van Beethoven das begeisterte Publikum in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums. Schülersprecher Raphael Palmen beeindruckte dabei als Solist auf der Violine. Mitreißende Ohrwürmer und Evergreens von Falco und a-ha rundeten das Programm schließlich ab und machten das Konzert zu einem vollen Erfolg.

 

Ein ganzes Wochenende lang nahmen sich die 23 Sängerinnen und Sänger des Kammerchores der Mittelstufe am Max-Ernst-Gymnasium Zeit, um von Profis in die Geheimnisse des Pop-Gesangs eingeweiht zu werden. Erik Sohn, Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und früherer Coach der Wise Guys, führte gemeinsam mit seinen Hauptfachstudenten am 30. und 31. März die „VocCologne School‘s Edition“ durch. Dieses Mal durften die Brühler neben fünf weiteren Ensembles aus dem ganzen Rheinland teilnehmen - was für eine Ehre!

Die Chöre wurden gemischt und aufgeteilt in Workshops zu den Themen „Sounds“, „Beatbox“, „Rap“, „Melodien kreieren“ und „Techniken des Pop-Gesangs“. Dabei lernten die jungen Sängerinnen und Sänger neue Atem- und Gesangstechniken; vor allem das helle, obertonreiche Singen wurde trainiert. Und auf einmal klangen die Stimmen tragfähiger und ausdrucksstärker als jemals zuvor. Dieser neu erworbene Sound bildete die Grundlage für ein begeisterndes Abschlusskonzert, in dem der MEG-Chor trotz krankheitsbedingter Dezimierung eine vierstimmige Version von „This Is Me“ aus dem Film „The Greatest Showman“ zum Besten gab und zurecht gefeiert wurde. Nachdem auch die Profis von der Musikhochschule ihre Fähigkeiten im kleinen A-Capella-Ensemble unter Beweis gestellt hatten, kamen zum krönenden Finale alle 120 Mitwirkenden auf die Bühne und sangen passenderweise „Sing!“ von der amerikanischen Band Pentatonix. 

Auch auf dem Heimweg schallten die Songs der VocCologne noch durch die Straßen und Züge Richtung Brühl. Es war ein wirklich inspirierendes Wochenende für alle Beteiligten – die klanglichen Ergebnisse können Sie bei der Frühlingsserenade des MEG am 16. und 17. Mai hören!

Barbara Buncic

 

Am Donnerstag und Freitag fanden an zwei Abenden in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula des Brühler Max-Ernst-Gymnasiums die alljährlichen Konzerte „Musik im Dezember“ statt. Der Andrang auf die begehrten Tickets überstieg das Angebot.

Denn dieses Jahr waren die Konzerte besonders spektakulär. Nicht nur die bemerkenswerte Anzahl von insgesamt 250 musizierenden Schüler/innen, sondern auch die für ein Schulkonzert außergewöhnliche musikalische Qualität der Darbietungen von Chören, Bands und dem Sinfonie-Orchester brachten die Besucher zum Staunen. Wie jedes Jahr waren Schüler/innen aller Stufen beteiligt: Von den Sextanern, die erst seit Sommer an der Schule sind, bis zu denen, die im Frühjahr ihr Abitur machen werden. Das Spektrum der auf erstaunlich hohem Niveau dargebotenen Musikrichtungen reichte von der Klassik bis zu aktuellen Chart-Hits. Spätestens beim Auftritt des „SELE-Chors“ aus SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Ehemaligen wurde spürbar: Das Weihnachtskonzert ist ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das zusammenschweißt.

Der Höhepunkt des Konzerts war das letzte Stück: „Thank you for the Music“ sangen mehr als 300 Sänger in einem beeindruckenden Auftritt gemeinsam. Es war ihr persönlicher Dank an und Abschied von Schulleiter Herrn Phiesel, der das Gymnasium seit 2007 geleitet hat und im Januar in den Ruhestand verabschiedet wird. Als Chefdirigent der gesamten Schule wurde ihm für das letzte Stück, das er zur Freude von Publikum und Musikern mit Schwung und Gefühl dirigierte, der Taktstock überreicht. Mit bewegten Worten bedankte sich der scheidende Schulleiter für viele Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit bei den Mitwirkenden und der ganzen Schulgemeinde.

 

Auch in diesem Jahr fuhren wieder alle Musik-Ensembles der Schule (242 SchülerInnen) auf eine dreitägige Probenfahrt, um das Programm für die Konnzerte zu proben. Wer möchte, kann in dem kurzen Erinnerungsfilm hinter die Kulissen dieser musikalischen Reise blicken.

 

 

Am 07.05. und 08.05. fand jeweils um 19:00 Uhr am Max-Ernst-Gymnasium das traditionelle Frühlingskonzert statt. Über 200 Schüler/innen haben unter der Leitung von den Musiklehrern und Musiklehrerinnen Katja Leschinsky, Annegret Palmen-Lamotke, Bela Kassan, Armin Kempkens, Klaus-Jürgen Schleimer-Schmitz und Jonas Tekath gemeinsam musiziert und abgerockt und mit einer lebhaften und abwechslungsreichen Show den Frühling gefeiert. Bei sommerlichen Temperaturen hatte das von Pauline Höhne und Raphael Palmen moderierte Konzert einiges zu bieten: Orchester und der Chöre der Jahrgangsstufen 5 bis 9 hatten ebenso einen Auftritt wie die Big Band, das Schulorchester und der Oberstufenchor. Neben fetzigen und modernen Klängen von Norah Jones, Bruno Mars oder Alice Merton erfreuten auch farbenfroh inszenierte Stücke aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel das begeisterte Publikum in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums. Die Schülerinnen Caitlin Koch und Paula Strauch brillierten bei ihren anspruchsvollen Soloeinlagen eines Disney-Medleys. Besonders beeindruckend waren dabei die auf die Bühne projizierten Filmsequenzen aus Disney-Filmen, denn die Lippen der Trickfiguren bewegten sich im perfekten Playback zum Gesang der Schülerinnen. Mitreißende Ohrwürmer und Evergreens von Queen und Elton John rundeten das Programm schließlich ab und machten das Konzert zu einem vollen Erfolg.

Die Macht der Musik oder Freude fürs Ohr

Das MEG Brühl auf Musik-Probenfahrt für die Schulkonzerte am 7. und 8. Dezember 2017

Knapp drei Tage musizieren, singen, kreativ sein, trainieren, sich mühen und Spaß haben – genau: Es ging wieder auf Musik-Probenfahrt. Genauer gesagt waren es rund 250 Schüler und Schülerinnen des Max-Ernst-Gymnasiums, die jüngsten 10 und die ältesten 19 Jahre alt, die vor kurzem in die Jugendherberge nach Oberwesel fuhren. Nahezu ein Viertel der gesamten Schülerschaft machte sich damit auf den Weg, um in verschiedenen Ensembles - dem großen Orchester, der BigBand und in verschiedenen Chören - ein Programm für das alljährliche Schulkonzert „Musik im Dezember“ einzustudieren.

Erste Herausforderung: das Besteigen von vier Bussen. Aber dank der guten Koordination, die Kleinen zuerst, die Großen danach, sind alle samt ihrer Instrumente, Notenständer, Koffer gut gelandet. Kaum angekommen, ging es zu wie in einem Taubenschlag. Kein Wunder, wenn so viele Mädchen und Jungen zusammen wohnen und proben. Aber irgendwie ist es auch immer wieder eine besondere Atmosphäre, wenn ein Gesang oder ein Musikstück bis in den letzten Winkel zu hören ist, neue Ideen ausprobiert und zu Arrangements und Songs zusammengefügt werden. Musizieren hat sein eigenes Geheimnis, dem Inneren zu Ausdruck zu verhelfen. Es stimmt, es mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone.

Die Proben des Orchesters konzentrierten sich auf das Violinkonzert Nr. 1 g-Moll von Max Bruch und die Arlésienne-Suite Nr. 1 von Georges Bizet. Das provenzalische Weihnachtslied daraus mit dem Namen „Marsch der Könige“ begleitete dabei der Oberstufenchor. Die Band widmete sich solch bekannten Größen wie Adèle und Justin Timberlake und studierte deren Songs „Set fire to the rain“ sowie „Can’t stop the feeling“ ein. Ed Sheeran mit seinem Lied „I see fire“ hatte es unterdessen dem „Six-to-Nine“-Chor angetan, während der Chor der Jahrgangsstufe 5 vorweihnachtliche Lieder übte. Legendär - die Mitternachtsprobe für den Oberstufenchor. Jedes Jahr aufs Neue heißt es hier: „Da ist der Klang am besten“. Und die Stimmung auch. Es wurde gesungen (z. B. „Candle in the night“ oder „Lenas Song“), korrigiert, applaudiert und gelacht.

Und wer wollte, konnte sich zwischen den schweißtreibenden Proben auch bei einem Ausflug in die Stadt erholen. Wie schnell die Zeit verging und wie viel geschafft wurde, weiß nur der, der dabei war. Aber die musikalischen Ergebnisse der Fahrt konnten die Besucher bei den Konzerten „Musik im Dezember“ am Donnerstag, 7. Dezember, und am Freitag, 8. Dezember, jeweils ab 19 Uhr in der Aula des Max-Ernst- Gymnasiums erleben, ganz ohne Lametta.

Pauline Höhne, Q2

 

Bericht über die Carmina-Burana-Aufführung in der Kölner Philharmonie von Stefan Korfhage (7b)

Als Frau Buncic uns das erste Mal die Noten und Filme zu „Carmina Burana“ von Carl Orff zeigte, sah es schon sehr spannend aus. Ich war sehr begeistert und erstaunt, dass wir so etwas singen sollten. Von Anfang an hörten sich die Proben schon ganz „OK“ an, obwohl ich schon Mühe hatte in der Altstimme mitzuhalten. Mehrere Monate probten wir für die  Carmina-Burana-Vorführung bei der Frühlingsserenade des MEG im Mai und in der Philharmonie Anfang Juni. Vor den Osterferien war ein Mitglied des WDR Rundfunkchores bei einer Probe dabei und hat uns über die Aufführung der Carmina Burana in der Philharmonie informiert. Dabei gab er uns Tipps für unseren Chor und ich fand mich in der Tenorstimme wieder. Wir haben einiges gesungen und unseren Rhythmus verbessert. Nach diesem Tag war ich sehr durstig. Dann, nach weiteren Wochen des Probens,  haben wir die Carmina bei der Frühlingsserenade zusammen mit dem SELE-Chor des MEGs vorgeführt. Es war schon sehr anstrengend, aber ich war glücklich, weil es Spaß gemacht hatte, die Carmina zu singen.

Über 220 Schüler/innen, Ehemalige und Lehrer/innen musizieren zusammen

Am 17.05. und 18.05. fand am Max-Ernst-Gymnasium das traditionelle Frühlingskonzert statt. Über 220 Schüler/innen mit Chören, Orchester und Big-Band sowie zusätzlich Ehemalige und Lehrer/innen im bühnenfüllenden SELE (Schüler-Eltern-Lehrer) - Chor haben gemeinsam musiziert und das Publikum in der voll besetzten Aula verzaubert. Mehr als ein Viertel der Schulgemeinde war aktiv an der Veranstaltung beteiligt, die regelmäßig ausverkauft ist.

Das Programm bot eine bunte Mischung von klassischen (Opernouvertüre, Teile der Carmina Burana) und unterhaltenden (Pop, Jazz, Brühler Lokalkolorit) Klängen unter Beteiligung aller Musik-Ensembles der Schule in ihren verschiedenen Besetzungen.

Schulprogramm und Ausstattung des Max-Ernst-Gymnasiums haben einen musisch-künstlerischen Schwerpunkt. Dank des Engagements der Lehrkräfte bietet sich für die Schüler/innen ein breites Angebot musikalischer Aktivitäten. „Unsere Entscheidung für einen musischen Schwerpunkt hat mehrere Gründe“, sagt Schulleiter Berthold Phiesel. „Zunächst stehen wir in der künstlerischen Tradition von Max Ernst. Zudem haben Gehirnforschung und Lernpsychologie wiederholt belegt, dass die musische Bildung sich positiv auf den gesamten Lernprozess und die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt. Nicht zuletzt sind unsere eindrucksvollen Konzerte Gemeinschaftserlebnisse, die zusammenschweißen.“

 

Go to top