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Abiversum: Wir greifen nach den Sternen – so lautete das Motto der diesjährigen Abiturientia, die am 05.07. nach einem ökumenischen Gottesdienst in St. Heinrich in feierlicher Tradition im Lop-Lop-Garten des MEG die Reifezeugnisse überreicht bekam.

Umrahmt von Musik des Abichors unter Leitung von Herrn Schleimer-Schmitz und musikalischen Höhepunkten von David Mein, Henna Menzel und Leonard Bach sowie des Elternchors konnte Herr Schulz neben den Abiturientinnen und Abiturienten zahlreiche Eltern, ehemalige und aktuelle KollegInnen sowie den Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag zu der Veranstaltung begrüßen. Letzterer, selbst zunächst als Schüler und später als Vater mit dem MEG besonders verbunden, gratulierte den SchülerInnen zum höchsten Schulabschluss, der in Deutschland vergeben wird und betonte, jetzt stehe ein neuer Lebensabschnitt bevor. „In welchem Teil des Universums setzen Sie letztendlich zur Landung an?“  Herr Freytag betonte, dass das Grundgesetz in diesem Jahr  seinen siebzigsten Geburtstag feierte, ermutigte die Abiturientinnen und Abiturienten, die darin verankerten Werte zu verteidigen und dabei auch den diejenigen im Blick zu behalten, für die in unserer Verfassung garantierte Freiheiten keine Selbstverständlichkeit seien.  Proteste wie die der jungen Umweltbewegung zeigten, dass es Zeit zum Handeln sei: „ Dieser Friday for Future geht aber als Ihr persönlicher in die Geschichte ein“ schloss Herr Freytag. Auch Herr Schulz gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten und verfiel, inspiriert von der ihm zugedachten Rolle als Imperator beim Abigag, sogleich in Allmachtsphantasien. „Alles ist möglich im Abiversum.“ Die Generation der Abiturientinnen und Abiturienten lebe mehr denn je in einer Welt der Möglichkeiten, aber es gebe auch immer auch entsprechende Nebenwirkungen. „Es wird eine Frage der Bereitschaft an uns und euch sein, Grenzen des Konsums und damit eine neue Art von Lebensqualität zu definieren. Ihr seid jetzt schon weltläufige, reflektierte und selbstkritische junge Menschen. Wurmloch und Warp, gute Reise!“

Frau Trimborn dankte im Namen aller Eltern all den leidenschaftlichen Pädagogen, welche die SchülerInnen mit auf ein Leben in anderen Galaxien vorbereitet hätten. Die Eltern hätten auf diesem Raumschiff den Küchen- und Reinigungsdienst übernommen, Astronauten-Nahrung und Sauerstoff nachgefüllt und ihre Kinder nach missglückten Landungen wieder aufgebaut. Auch sie machte den Abiturientinnen und Abiturienten Mut, bestehende Konventionen zu hinterfragen und zu verändern.

Frau Lorenzen und Frau Althoetmar-Smarczyk betonten in ihrem Auftritt als Stufenleitung, wie viel Freude ihnen insbesondere die Sternstunden der Mission wie etwa die Stippvisiten nach Rom, in die Toskana und nach Malta bereitet haben.

Auch die SchülerInnen Sarah Kamerichs, Christian Trimborn und Howan Ari ließen die Vergangenheit Revue passieren: das schwarze Loch der Pubertät, die Quali-Phase und die Fahrten - die Turbulenzen hätten sie stets gemeinsam als Crew überstanden.

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrgangs 2019 ganz herzlich zu Ihren Abschlüssen!

 

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