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Können wir selber entscheiden und bestimmen über unser Leben oder sind wir vorbestimmt?

Um diese Frage geht es in dem Theaterstück "Helden" von Armin Beber, das der WPII-Kurs Deutsch-Kunst des Max-Ernst-Gymnasiums in diesem Halbjahr aufführt. Das Stück hat uns schnell überzeugt, denn es geht darin auch um das Erwachsenwerden und die vielen kleinen und großen Probleme von Jugendlichen.

Die Akteure in dem Stück sind verschiedene Jugendliche. Es gibt eine Jungen- und eine Mädchen-Clique sowie ein trauriges Mädchen, einen verliebten Jungen und ein Mädchen, das neu in der Stadt ist. Während die Jugendlichen ihren Träumen nachhängen oder über Verluste nachdenken, bringt die Neue frischen Wind in das Geschehen und stellt so manches in Frage. Kann sie die fest gefahrenen Strukturen aufbrechen? Und wer oder was bestimmt darüber, was wir tun? Diese und noch viele weitere Fragen werden von insgesamt 26 Schülerinnen und Schülern auf der Bühne thematisiert.

Wer nun neugierig geworden ist, den begrüßen wir gerne am Donnerstag, den 7. und Freitag, den 8. Mai 2015 um 19:30 Uhr in der Aula des MEG, denn dort führen wir das Stück „Helden“ auf.

Wir freuen uns auf möglichst viele Zuschauer!

Der WPII-Kurs

 

 

Die drei Aufführungen des Stücks von Elias Canetti am 11., 12. und 13.06.2014, die zu Recht trotz Beginn der Fußballweltmeisterschaft gut besucht waren, führten in teils beklemmender, teils überraschender, in jedem Fall aber eindrücklicher Weise an das meist verdrängte Thema der eigenen Sterblichkeit und des Todes heran. Canetti, der sich immer wieder mit dieser Thematik auseinander setzte, soll dieses Werk für eines seiner wichtigsten gehalten haben.


„Die Befristeten“ thematisiert den Umgang mit Sterblichkeit in einer Welt, in der jedem Menschen sein Todeszeitpunkt von Geburt an bekannt ist. Die Bürger scheinen in ihrem Handeln unbeschwert und frei zu sein. Doch die wachsende Skepsis und Unzufriedenheit des Protagonisten „Fünfzig“ bringt diesen dazu, das System zu hinterfragen.

Besonders das Bühnenbild trug zu einer konzentrierten Stimmung der Aufführung bei. Eher puristisch gehalten, war es teilweise auch im Zuschauerraum angesiedelt, lenkte die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche und brachte das Geschehen näher an die Besucher.

Die folgende Bildergalerie kann hoffentlich ein paar Einblicke in die Atmosphäre und Gestaltung des Stücks vermitteln.

 

Die Befristeten - Ankündigung

„Wir sind glücklich. Seit wir den Augenblick kennen, fürchten wir nichts. Zufrieden!“

Die Befristeten von Elias Canetti am Max-Ernst-Gymnasium

Unter der neuen Leitung von Yvonne Kreckel und Gesa Eversmeyer inszeniert die Theater-AG des Max-Ernst-Gymnasiums der Stadt Brühl dieses Jahr das dystopische Stück „Die Befristeten“ von Elias Canetti. Vom 11.6. – 13.06.2014 wird jeweils um 19:30 Uhr in der Aula des MEG eine Aufführung stattfinden. Die Karten sind im Vorverkauf ab dem 04.06.2014 für 5€/3€ im Sekretariat der Schule, Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Die Befristeten“ thematisiert den Umgang mit Sterblichkeit in einer Welt, in der jedem Menschen sein Todeszeitpunkt von Geburt an bekannt ist. Die Bürger scheinen in ihrem Handeln unbeschwert und frei zu sein. Doch die wachsende Skepsis und Unzufriedenheit des Protagonisten „Fünfzig“ bringt diesen dazu, das System zu hinterfragen. Dabei gerät er in Konflikt mit seinem sozialen Umfeld. Selbst seine beste Freundin, die seit dem frühen Tod ihrer geliebten Schwester auch ein unglücklicher Mensch ist, scheint ihn weder verstehen noch unterstützen zu wollen. Fünfzigs Neugier bringt ihn letztlich in große Schwierigkeiten und führt ungeahnte Konsequenzen herbei.

In vielen Szenen können die Zuschauer Parallelen zu unserer heutigen Welt ziehen, vor allem in Bezug auf die aktuellen Gesellschaftsstrukturen sowie die Tendenz, durch den gentechnischen Fortschritt immer mehr Aussagen über die menschliche Veranlagung zu erhalten. Die Gesellschaftskritik des Stückes versucht den Zuschauer zum Denken anzuregen, denn am Ende steht die Frage im Raum, ob ein Leben ohne Überraschungen im Hinblick auf den Todeszeitpunkt ein Zugewinn sein kann.

Beim Bühnenbild wird dieses Jahr vor allem mit Licht und Schatten gearbeitet. Die gewollt puristische Bühnengestaltung soll der Aussagekraft des Stückes Raum geben. Das äußerliche Erscheinungsbild der Rollen wird kostümbildnerisch stark reduziert, sodass die Auswirkung des dystopischen Systems auf die Individualität der Menschen verdeutlicht werden kann.

Wir wünschen den Zuschauern viel Vergnügen!

Die Theater-AG des MEG


Viel Beifall erhielten beide Aufführungen Stücks "Der Orientexzess" des Differenzierungskurses der Jahrgangsstufe 9. Die folgende Bildergalerie soll einige Eindrücke des turbulenten Geschehens vermitteln, das auch ins Publikum übergriff.

 

 

 

 

Eine Aufführung des Differenzierungskurses D/Ku des MEG

Als Abschluss des Differenzierungskurses führen die Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 das Theaterstück "Orientexzess" auf. Voraus gegangen sind Stücksuche, Textbearbeitungen, Bühnenbildgestaltung und Proben, Proben, Proben.

Doch nun ein Ausblick auf das Stück: Der Orient, ein Wort, das die Phantasie beflügelt und an Märchen aus tausendundeiner Nacht denken lässt. 1001 - was für eine Zahl!

Märchenhafter Glanz, fliegende Teppiche, funkelnde Schätze, Dschinns, Kalifen und Wunder über Wunder, vermischt mit einem Hauch von Bollywood!Dieses Stück verlegt den ganzen Zauber des Orients auf einen kleinen Bazar in einem armseligen orientalischen Kaff. Die Bewohner und die Besucher des Bazars sind bizarre und gestrandete Existenzen, die Märchenhaftes, aber auch Dramen der Eifersucht, der Habgier und des Diebstahls erleben. Nichts davon kommt so in Tausendundeiner Nacht vor - aber alles geht darauf zurück.

Orientexzess ist eine bunte Komödie, ein irrer Fiebertraum über den Teppichhändler Scherijar und seine unglückliche Braut Layla, über den Prahlhans Ibrahim und seine redselige Tochter Aischa, den Pantoffelhelden Halef, den flatterhaften Aziz, und, und, und.

Taucht/tauchen Sie mit uns ein in Meer von Figuren und Geschichten, in ein lustvoll-lustiges orientalisches Spektakel, in ein Stück totales Theater.

Die Schüler, die viel Zeit in dieses Projekt investiert haben, freuen sich auf Euren/Ihren Besuch. Regie führen die Deutschlehrerinnen Fr. Heidrun Busch und die Kunstlehrerin Fr. Monika Dercks.

Aufführungen:
Dienstag, 13. 05. 2014
Mittwoch, 14. 05. 2014,
jeweils um 19. 30 Uhr in der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums, Rodderweg 66


 

Probenfahrt nach Nettersheim

Nach Ankunft und Einzug in das seit Jahren von Theaterkursen des MEG besuchten Jugendgästehauses Nettersheim, sowie einer kleinen Stärkung vor Ort, standen für uns nun die Proben an!
Nachdem wir die Gruppenbesprechung abgeschlossen hatten, hieß es gleich: “Warum nicht einfach mal das komplette Stück von Anfang an bis zum Ende durchspielen?‘‘ – Gesagt, getan. Dieser Anfang der Proben verschaffte uns allen einen groben Gesamtüberblick über das Stück und die jeweiligen Rollen. Es wurde fleißig geprobt, ausprobiert, festgestellt und umgesetzt. Die Gruppe war motiviert und harmonierte gut. Es gab jederzeit was zu tun und der Kreativität sowie den Ideen wurde freien Lauf gelassen. Jede einzelne, sinnvoll genutzte Stunde hat sich gelohnt, denn der Unterschied von vor und nach der Probenfahrt war für jeden von uns enorm. Und obwohl jeder am Ende erschöpft war und man festgestellt hat, wie viel Arbeit noch auf uns wartet, hat es sich im Endeffekt in jeder Hinsicht ausgezahlt und man konnte mit einem guten Gefühl, etwas geschafft zu haben, nach 3 Tagen fleißiger, dennoch mit Spaß verbundener Arbeit wieder zurück ins geliebte Brühl fahren.

 

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