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Am Dienstag, den 13.12. findet für die 6ten Klassen der Milchcup statt, am Mittwoch, den 14.12. für die 5ten Klassen. Es handelt sich um ein Tischtennisrundlauf-Turnier, welches jährlich von den Sporthelfern in der Mittagspause durchgeführt wird. Die Gewinner qualifizieren sich für das im Januar stattfindende Bezirksturnier. Weitere Informationen dazu sind hier im Netz abrufbar: http://www.milchcup.de/wettbewerb/index.html
 
Am Dienstag, den 06.12. und Mittwoch, den 07.12. in der Mittagspause in der MEG-Halle könnt ihr euch für das Turnier anmelden. Außerdem findet ab sofort Di + Mi Tischtennis"Training" in der Mittagspause in der MEG-Halle statt.
 

Wenn die Rede ist von einer Ära oder einem Urgestein, dann geht es normalerweise um Zeiträume, die über unsere Lebensspanne hinausgehen. Man kann die Begriffe aber auch als Metaphern verwenden. Auch dann muss das übertragen Gemeinte eine sehr lange Zeit beschreiben. Mit dem Abschied von Herrn Vogelfänger geht für unsere Schule ganz sicher eine Ära zu Ende. Der Schüler Hans, der später als Referendar an seine Schule zurückkehrte, Lehrer am MEG wurde, dutzende Schülerjahrgänge durch das Abitur begleitete, zahlreiche Ämter und Sonderaufgaben übernahm und als stellvertretender Schulleiter eine tragende Säule unserer Schule wurde, wurde am 4.7. feierlich verabschiedet. Ein Urgestein verlässt uns.

Weiterlesen: Für das MEG geht eine Ära zu Ende – ein Urgestein verlässt uns

„Wir haben Schule nie wieder mehr.“ So sehen es Lena und Burak, die sich stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs am 24.06. von Ihrer Schulzeit am MEG verabschiedeten. 119 Schülerinnen und Schülern wurden bei der stimmungsvollen Feier im Lop-Lop-Garten die Abiturzeugnisse übergeben.

Unter den anwesenden Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern fanden sich auch einige Ehrengäste. Anwesend waren Ehemalige, die vor 60 Jahren ihr Abitur an unserer Schule erworben hatten. Seit nunmehr 114 Jahren wird am Max-Ernst-Gymnasium das Abitur vergeben. Die Anwesenheit der Ehemaligen sei ein Zeichen der Verbundenheit mit der Schule, bemerkte der Schulleiter in seiner Eröffnungsrede.

Ebenso dabei war der erste Bürger der Stadt Brühl, Dieter Freytag, der eine schwere Aufgabe zu erfüllen hatte. Schließlich habe er nicht nur selbst vor 43 Jahren an unserer Schule sein Abitur gemacht, heute sei auch seine Tochter unter den Abiturientinnen. Wie bereits letztes Jahr bei seinem Sohn hatte er sich auch bei seiner Tochter die „Erlaubnis“ eingeholt, sie in seiner Rede erwähnen zu dürfen, wobei diese mal wieder an die Bedingung geknüpft war, es doch bitte kurz zu machen. Herr Freytag beglückwünschte die Abiturientinnen und Abiturienten: „Sie haben es geschafft. Zu diesem großen Sprung in die eigene Zukunft gehört ein großer Anlauf. Acht Jahre sind Sie am MEG dazu angelaufen, und Ihre Eltern und Lehrer haben mitgefiebert und mitgeholfen.“ Und passend zum diesjährigen Motto „Abi Heute - Captain Morgen“ ergänzte er: „Das Abitur ist Ihr Schlüssel zur Zukunft. Mit dem Abiturzeugnis haben Sie das Patent erworben, dass Sie befähigen wird, der Captain Ihres eigenen Lebens zu werden. Setzen Sie die Segel und machen Sie sich auf die aufregende Fahrt, die man Leben nennt. Ich wünsche Ihnen immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel.“

Weiterlesen: Abitur 2016 – Wir entern die Welt

Bereits am 25. Mai fand die Siegerehrung des diesjährigen Känguru-Wettbewerbs der Mathematik statt. Die PreisträgerInnen sind auf dem Foto v.l.n.r.: Carlotta Limburg (6d), Maike Danner (6d), Carol Heß (6d), Fabian Meurer (6d), Frau Buncic (Organisation), Jule Schubert (6d), Almut Sann (7d), Matthias Nohl (7d), Stefan Korfhage (6d), Marie van Endert (6a) und Nele Lindenbrink (6d).

Besonders herzlich gratulierten der Schulleiter und die Mathematiklehrerein Frau Buncic, die den Wettbewerb betreute.

Zum sechsten Mal wurden am Freitag, dem 29. April 2016 im Rahmen eines Festaktes in Anwesenheit aller Klassensprecher, aller Schülerinnen und Schüler der Stufen 9, EF und Q1 sowie zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern in der Aula die Förderpreise des Max-Ernst-Gymnasiums für dauerhaft hervorragende Leistungen und schulisches Engagement verliehen. Durch die Verleihung von vier Förderpreisen wurden ausgewählte Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement belohnt.

Besonders herauszustellen ist jedoch die Anwesenheit des amtierenden Bürgermeisters der Stadt Brühl, Herrn Dieter Freytag, für die Bürger der Stadt Brühl und für den Schulträger des Max-Ernst-Gymnasiums. Des weiteren konnten die Preisträger und die Anwesenden begrüßen für die Verwaltung die Beigeordnete Stephanie Burkhardt (verantwortlich für Schule und Sport, Soziales und Demographie, Kinder, Jugendpflege und Familie, ÖPNV, Mobilität und Verkehr), für den Vorstand des Rotary Club Brühl Herrn Dr. Klaus Ruberg, für unseren Lernpartner die Kreissparkasse Köln die Regionaldirektorin Frau Nicole La Noutelle, für unseren Lernpartner die InfraServ Knapsack GmbH Herrn Lutz Borkenhagen, für den Verein der Freunde und Förderer des Max-Ernst-Gymnasiums den Vorsitzenden Herrn Johannes Ristel­huber, für den Vorstand der Schulpflegschaft die Vorsitzende Frau Christine Hohmann und Herr Stefan Nohl, für das Lehrerkollegium den stellv. Vorsitzenden des Lehrerrates Herrn Christoph Rauscher und für die Schülerschaft unsere Schülersprecherin Lena Neuß. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Schul-Orchester unter Leitung von Frau Palmen-Lamotke.

Für die Förderpreise 2016 wurden nominiert und ausgewählt:

  • im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich: Nicolas Georgopoulos aus der Jgst. Q1. Der Preis wird gestiftet vom Rotary-Club Brühl.
  • im sprachlich-musisch-künstlerischen Bereich: Erik Weis aus der Jgst. Q1. Der Preis wird gestiftet von der Kreissparkasse Köln.
  • im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich: Stefanie Vogt aus der Jgst. Q2. Der Preis wird gestiftet von der InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG GmbH.
  • für besonderes schulisches Engagement und herausragende Leistungen: Niklas Tautz aus der Jgst. Q2 Der Preis wird gestiftet vom Verein der Freunde und Förderer des Max-Ernst-Gymnasiums.

 

 

Am 02.05.2016 fand der alljährliche EU-Projekttag statt. Zwei Tage danach nutzte die Klasse 9e dies als Chance, um der Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel einige kritische Fragen zum Thema „Die EU in Zeiten der Flüchtlingskrise“ zu stellen. Da dieses Thema bereits in einer Unterrichtsreihe von Herrn Matthiesen besprochen wurde, waren alle sehr gespannt auf die Antworten von Frau Kühn-Mengel.

Nachdem Frau Kühn-Mengel und das Publikum, die Klassen 8b und 9d, durch eine nette Anmoderation begrüßt worden waren, berichtete sie von dem Beginn ihres beruflichen Werdegangs. Sie hatte sich schon in der Schule für Politik interessiert, war Schulsprecherin am St. Ursula Gymnasium in Brühl und „schon immer die, die sich um alles kümmert“. Sie war bereits von 1996 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und zog 2013 über die Landesliste erneut als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag ein.

Die Befragung startete mit der grundlegenden Frage, wie Frau Kühn-Mengel zu der aktuellen Flüchtlingskrise stehe und ob sie glaubt, dass diese viele Probleme für Deutschland mit sich bringe. Grundsätzlich ist sie der Meinung, dass es auf jeden Fall zu schaffen sei, diese Krise zu bewältigen, dass dafür jedoch auch eine europäische Lösung gefunden werden müsse. In Bezug auf dieses Thema wies sie ebenfalls darauf hin, dass in den 1990er Jahren 1,5 Mio. Menschen aus Russland nach Deutschland gekommen seien und diese jetzt größtenteils sehr gut integriert seien und Deutschland unterstützen würden. Zudem bemerkte sie, dass in Deutschland etwa 400.000 Kinder im Jahr geboren werden und 800.000 Menschen sterben. Demnach seien Kinder für die Unterstützung des Staates dringend notwendig. Sie sagte allerdings auch, dass einige Personen sich durch die Flüchtlingspolitik benachteiligt fühlen und nicht wollen, dass Deutschland weitere Flüchtlinge aufnimmt.

Die „Frage-Gruppe“ hatte viele verschiedene Fragen im Repertoire, und so ging es von der Flüchtlingskrise über zu den aktuellen Wahlergebnissen. Frau Kühn-Mengel fand es schockierend, dass die SPD im Verhältnis zu früher überraschend schlecht abgeschnitten habe. Und sie sei sehr erschrocken darüber, dass die AfD einen so großen Zulauf bekommen habe: „In Zukunft wird es eine große Aufgabe sein, darauf aufzupassen und aufmerksam zu sein.“

Auf die kritische Frage „Macht die EU noch Sinn?“ antwortete Frau Kühn-Mengel überraschend überzeugt, dass sie glaubt, dass die EU insgesamt sehr stabil sei. Sie sehe viele Vorteile, so zum Beispiel die gemeinsame Währung oder dass es leicht sei, auch Ausbildungen in anderen Ländern zu machen. Zudem betont sie, dass „es etwas sehr besonderes ist, dass nun schon über 70 Jahre lang Frieden in Europa herrscht“. Allerdings nannte Frau Kühn-Mengel auch einige negative Aspekte. Sie mache sich Sorgen darum, dass Großbritannien eventuell aus der EU austreten wird. Aber auch die Tatsache, dass einige Länder mit rechtspopulistischen Tendenzen im Europarat vertreten seien, sieht sie als Problem. Ihrer Meinung nach sollte die Türkei nicht in die EU aufgenommen werden, da es keine stabile Demokratie gebe und Verfolgungen sowie Unterdrückung von Frauen immer noch eine große Rolle spielen würden.

Nach weiteren interessanten Fragen der „Frage-Gruppe“ und ausführlichen Antworten von Frau Kühn-Mengel endete die Befragung. Insgesamt fanden die Schülerinnen und Schüler diese Art von Unterricht sehr spannend und aufschlussreich, denn „man hat ja nicht immer die Möglichkeit, einmal mit einer Politikerin und Bundestagsabgeordneten einfach so zu sprechen“.

 

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