Wie schon in vielen vergangenen Jahren fand auch dieses Jahr wieder eine Wochenendfahrt des Französisch-Kurses der Q1 nach Paris statt. Vieles war wie immer, aber manches auch einmalig.

In dreieinhalb Stunden waren wir mit dem Eurostar in Paris. Pünktliche Abfahrt, pünktliche Ankunft, das geht! Wir wohnten wie immer in der zentral gelegenen Jugendherberge MIJE in Laufnähe zum Marais, Notre Dame und der Seine. Jedes Zimmer in dem Altbau ist anders geschnitten, der Innenhof ist bezaubernd und das Personal von ausgesuchter Freundlichkeit.

Vieles konnten wir erlaufen, gelegentlich ging es mit der Métro zum nächsten Ziel. Für manche der 14 Schüler*innen war es der erste Paris Besuch und wie immer war die Begeisterung ob des abendlich funkelnden Eiffelturms groß. Als Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Herkunft vor der Comédie Française tanzten, war dies ein für uns alle sehr berührender Moment in dieser aktuell schwierigen Zeit.

Aber diesmal war die Fahrt auch anders. Noch nie hatten wir so interessierte Schüler*innen, die, obwohl sie am Tag der Abfahrt schon um 6.30 Uhr in Köln auf dem Bahnsteig stehen mussten, unermüdlich durch die Stadt liefen. Es durfte gerne noch eine der alten Passagen mehr sein, in der wunderbar restaurierten Salle Ovale der Bibliothèque Nationale wurden Comics gelesen und manch eine/r wäre gerne noch länger bei den Impressionisten im Musée d’Orsay geblieben. Als dann doch die meisten Schüler*innen eine Pause vorzogen, wollte eine Person noch gerne die Seerosenbilder von Monet in der Orangerie bewundern. Dieser Wunsch wurde gerne erfüllt. Noch nie haben Schüler*innen in ihrer Freizeit den berühmten Friedhof Père Lachaise inklusive des Grabes von Max Ernst besucht und sind anschließend noch zu den Gräbern von Sartre und de Beauvoir am anderen Ende der Stadt gefahren. Sehr selten wird auch ein Besuch des Louvre mit der Mona Lisa dem Shopping vorgezogen. Und noch nie reiste ein Skateboard mit, das leider doch nicht zum Einsatz kam.

Mit diesem harmonischen, interessierten und aufgeschlossenen Kurs haben wir gerne ein Wochenende in Paris verbracht.

Dem Förderverein  danken wir für die Unterstützung der Fahrt!

Dagmar Lorenzen und Katharina Pilaski

               


 

Nach etlichen Wochen Probenzeit war es am 18. April 2024 für den Kammerchor des 6-to-9-Chors am MEG endlich soweit: Fünf Stücke des Programms „Anime mal anders“ wurden vor ausverkaufter Philharmonie in Köln (und vor vielen Fernsehkameras) erstmals in einer Chorfassung aufgeführt! Mit dabei waren das WDR Funkhausorchester, WDR Rundfunkchor, der Mittelstufenchor des ASG in Hürth sowie 25 Schülerinnen und Schüler des MEG unter der Leitung von Frau Buncic.

Und dabei hatte das Projekt ganz mysteriös begonnen: Niemand konnte sich so recht vorstellen, wie die Musik zu Vokalisen wie „Oh“ und „Ah“ am Ende klingen würde, und auch die Fantasietexte wie „graingraing gra“ ließen uns zunächst etwas ratlos zurück. Einzig das Stück „Carrying you“ aus dem Anime „Castle in the sky“ war einigen der Sängerinnen und Sänger zwischen 11 und 17 Jahren bekannt. Doch im Laufe der Proben bekamen die Stücke einen Sinn; Rolf vom WDR Rundfunkchor kam zudem zweimal nach Brühl, um uns auf das Konzert einzustimmen.

In der Woche vor dem Konzerttag reisten wir erstmals nach Köln zur Klavierhauptprobe im Sendesaal des WDR; dort lernten wir auch den netten Mittelstufenchor vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hürth kennen, mit dem wir zusammen sangen. Und dann kam bald schon der große Tag mit Generalprobe und Konzert in der Kölner Philharmonie: Alles passierte schnell hintereinander – Einsingen, Chorprobe, Orchesterprobe, Umziehen und Essen, Konzert.

Während des Konzerts wurde auch klar, warum der Titel „Anime mal anders“ gut gewählt war: Es gab einen Live-Workshop zum Manga-Zeichnen, an dem wir Chöre uns zwischen unseren Gesangsauftritten rege beteiligten, Interviews mit japanischen MusikerInnen sowie viele verkleidete Mitwirkende, die aus Animes entsprungen schienen. Es war also immer etwas los, was sehr spaßig war.

Wer eintauchen möchte in dieses besondere Konzert, kann ab Anfang Mai den Stream des Konzerts unter musikvermittlung.wdr.de abrufen.

Für uns als MEG-Chor war es nach „Carmina burana“ vor Corona endlich mal wieder ein Auftritt in der Kölner Philharmonie; hoffentlich werden noch viele weitere folgen!

Barbara Buncic

 

 

 

Im Fokus des Tests steht die allgemeine motorische Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Planung und Vorbereitung übernahm der Sportprojektkurs unter der Leitung von Herrn Heiler. Am Freitag, den 15. März 2024, fand der Test in der Dreifachhalle des BTV-Zentrums statt. Die am MEG ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer unterstützten das Vorhaben, indem sie Zeiten nahmen, die Teilnehmenden motivierten und Werte in die Tabellen eintrugen.

Die Ergebnisse des Motoriktests werden nicht nur zur Information genutzt, sondern fließen auch in den Unterricht ein. In Klasse 9 wird im Rahmen des Unterrichtsvorhabens “Wie fit bin ich?” ein Rückbezug zu den Testergebnissen hergestellt. So können individuelle Fördermaßnahmen im Bereich der Motorik gezielt umgesetzt werden. Die Schule plant, den Motoriktest auch in den nächsten Jahren mit allen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen durchzuführen.

Die Interpretation der Ergebnisse des Motoriktests ist von entscheidender Bedeutung, um die motorische Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu verstehen. Bei der Interpretation werden in erster Linie folgende Aspekte berücksichtigt:

  1. Vergleich mit Altersnormen: Die Testergebnisse werden mit altersspezifischen Normen verglichen. Dies ermöglicht es, festzustellen, ob ein Kind in Bezug auf seine Altersgruppe überdurchschnittlich oder unterdurchschnittlich abschneidet.
  2. Stärken und Schwächen: Die verschiedenen Testaufgaben messen unterschiedliche motorische Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Die Interpretation beinhaltet die Identifizierung von Stärken und Schwächen in diesen Bereichen.
  3. Individuelle Förderung: Basierend auf den Ergebnissen können gezielte Maßnahmen zur individuellen Förderung ergriffen werden. Wenn ein Kind beispielsweise Schwächen in der Ausdauer zeigt, kann es in entsprechenden Bereichen unterstützt werden.
  4. Gesundheitsrelevanz: Die allgemeine motorische Leistungsfähigkeit ist nicht nur für sportliche Aktivitäten wichtig, sondern auch für die Gesundheit insgesamt. Kinder mit guter motorischer Leistungsfähigkeit haben oft ein besseres Wohlbefinden und sind weniger anfällig für gesundheitliche Probleme.
  5. Langfristige Planung: Die Ergebnisse des Tests können in den Unterricht einfließen und langfristig genutzt werden. In Klasse 9 kann ein Rückbezug zu den Ergebnissen hergestellt werden, um die Fortschritte der Schülerinnen und Schüler zu verfolgen.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Motoriktest nicht auf sportliche Talente abzielt, sondern die allgemeine Gesundheit und Fitness der Schülerinnen und Schüler erfassen und daraus resultierend fördern soll. Die Interpretation der Ergebnisse ermöglicht es, gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten zu ergreifen.

 

Katja Kamecke und Florian Heiler für die Fachschaft Sport

Am 6.3. ging das Mädchenteam nach anspruchs- und nivauvollen Spielen aus dem Landesfinale in Münster mit der Bronzemedaille hervor.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

Zu den jeweiligen Abendterminen der Elternpflegschaftssitzungen steht der obere Schulhof an der Von-Heinsberg-Straße als zusätzliche Parkmöglichkeit zur Verfügung.

 

Zum zehnten Mal wurden am Montag, den 14. Juni 2021 im Rahmen einer kleinen Feier die Förderpreise des Max-Ernst-Gymnasiums für dauerhaft hervorragende Leistungen und schulisches Engagement verliehen. Da auf Grund der Pandemie im letzten Jahr keine Preise übergeben wurden, konnten in diesem Jahr zusammen mit den VorjahrespreisträgerInnen insgesamt acht Preise überreicht werden. Mit den ihnen werden Schülerinnen und Schüler geehrt, die sich durch besondere Begabungen, herausragende Leistungsbereitschaft und ausgezeichnetes persönliches Engagement verdient gemacht haben. Zugleich sollen es Preisträger sein, die sich intensiv für das soziale Miteinander und die Ziele der Schule über den Unterricht hinaus einsetzen. Sie sollen zur Motivation für weiteres Lernen, Studieren und Arbeiten für die Gemeinschaft beitragen. Die Preise sind mit 300 Euro dotiert. Die Auswahl der Preisträger aus den Nominierungen trifft ein Gremium, das sich aus jeweils einem Vertreter der Schulleitung, des Lehrerkollegiums, der Schulpflegschaft, der SV und der Spender zusammensetzt.

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